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Digiboo Verlag
The independent Swiss publishing house Digiboo is specialized in current topics in art, culture, "Zeitfragen" and history. Biographies complete the portfolio.
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Promoted ContentFebruary 2026
Digitalisierung
by Dirk Baecker
Es ist die Gesellschaft, die einen Strich durch die Digitalisierung macht. Aber was bedeutet dieser Strich? Man kann ihn sehen, aber nicht lesen. Er verweist auf die bei jeder Digitalisierung analog mitlaufende und ebenso kontinuierliche wie widerständige Wirklichkeit. Gesellschaft und Bewusstsein, Körper und Geist operieren nach eigenen Regeln. Was passiert, wenn digitale Daten in eine analoge Wirklichkeit zurückgespielt werden? Dirk Baecker erprobt in seinem neuen Buch eine Theorie digitaler Medien aus sozialwissenschaftlicher Sicht. Lernende Daten und prädiktive Modelle stehen im Zentrum seines tiefschürfenden Versuchs, unsere Kommunikation mit Rechnern zu beschreiben. Im Fluchtpunkt von Baeckers Analyse steht ein Begriff der Stochastik, der aktuelle Programme der künstlichen Intelligenz ebenso erfasst wie die Gesellschaft und ihre Theorie. Stochastik ist demnach nicht nur die Lehre von Wahrscheinlichkeiten, eine Art »Theorie« der Statistik, sondern darüber hinaus eine Lehre vom Wirklichkeitsgewinn aus der Verknüpfung von Zufällen mit Zufällen. Baeckers originelle Bestandsaufnahme der Digitalisierung führt uns mitten hinein in eine Verständigung der Gesellschaft über sich selbst – und mit einer neuen, »fremden Intelligenz«, die wir noch kaum begriffen haben.
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Promoted ContentSeptember 2022
Die Evolution des Wissens
Eine Neubestimmung der Wissenschaft für das Anthropozän | Sachbuchbestenliste der WELT
by Jürgen Renn, Sven Scheer
Die Evolution des Wissens erzählt in sechzehn Kapiteln die faszinierende Wissensgeschichte der Menschheit. Anhand von Schlüsselepisoden aus der Entwicklung von Wissenschaft und Technik, von der Erfindung der Schrift über die frühneuzeitliche wissenschaftliche Revolution bis hin zu Industrialisierung und Digitalisierung, analysiert Jürgen Renn, wie Wissen entsteht und sich verändert, wie es sich seit Jahrtausenden global verbreitet und auf welche Weise Wissensökonomien und die Gesellschaften, in die sie eingebettet sind, sich wechselseitig beeinflussen. Das enorm materialreiche und opulent bebilderte Buch entwickelt unter Einbeziehung einer Vielzahl von Methoden und Disziplinen einen völlig neuen Rahmen für das Verständnis der Wissenschaftsgeschichte als Teil jener kulturellen Evolution, die unserem Planeten ihren Stempel aufgedrückt hat. Der weite Blick zurück, den Die Evolution des Wissens wagt, schärft daher auch den Blick für die komplexen Herausforderungen, mit denen wir aktuell im Anthropozän konfrontiert sind.
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July 1995Medien-Zeit, Medien-Raum
Zum Wandel der raumzeitlichen Wahrnehmung in der Moderne
by Götz Großklaus
Die neun Kapitel dieses Buches umkreisen das Phänomen fortwährender medialer Transformation: seit dem ersten Auftreten der Daguerreotypie und Photographie wird in immer schnellerer Folge durch das Hinzutreten immer neuer medialer Apparate das gesamte traditionelle System der Übermittlung kultureller »Inhalte« verändert. Das Buch- und Schrift-Monopol wird durch die Wiederkehr der Bilder – als photographische, kinematographische, später televisionale und jüngst computer-animierte – ebenso erschüttert wie durch die Wiederkehr des »gesprochenen« (gesungenen) »Wortes« über Phonograph, Schallplatte und Grammophon, wie über Telefon oder Magnetband. Gemeinsam ist diesen neuen medialen Apparaten ihr Bestreben, »zeitliche« und »räumliche« Distanzen zu minimieren oder zu löschen: alles in »Nah«- und »Nächst«verhältnisse zu überführen. Was parallel die vehikularen Maschinen – von der Eisenbahn bis zur Rakete – für die beschleunigte Bewegung von Körpern im Raum bewirken, leisten die medialen Maschinen für den am Ende bis zur Lichtgeschwindigkeit beschleunigten Transport von »Information«. In der Zusammenschau der Einzelanalysen werden Linien und Trends der Modernisierungsprozesse seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts sichtbar.
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October 2018Digitalisierung und Internationales Steuerrecht.
Ertrags- und Umsatzbesteuerung grenzüberschreitender, internetbasierter Dienstleistungen.
by Raden, Anja
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November 2023Theorien des digitalen Kapitalismus
Arbeit und Ökonomie, Politik und Subjekt
by Tanja Carstensen, Simon Schaupp, Sebastian Sevignani
Verändert sich der Kapitalismus grundlegend angesichts der gegenwärtigen Digitalisierungsschübe? Konjunktur haben jedenfalls theoretische Analysen und Zeitdiagnosen, die sich der Charakterisierung eines digitalen Kapitalismus widmen. Der vorliegende Band bietet erstmals einen Überblick über diese unterschiedlichen Theorien und Debatten und lotet entlang der Felder Arbeit und Ökonomie, Politik und Subjekt die Formen und Auswirkungen des Kapitalismus im Zeitalter der Digitalisierung aus. Mit Beiträgen u. a. von Emma Dowling, Helen Hester, Ursula Huws, Kylie Jarrett, Oliver Nachtwey, Nick Srnicek, Philipp Staab und Jamie Woodcock.
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June 2020Verteidigung des Menschen
Grundfragen einer verkörperten Anthropologie
by Thomas Fuchs
Mit den Fortschritten der künstlichen Intelligenz, der Digitalisierung der Lebenswelt und der Reduzierung des Geistes auf neuronale Prozesse erscheint der Mensch immer mehr als ein Produkt aus Daten und Algorithmen. Wir begreifen uns selbst nach dem Bild unserer Maschinen, während wir umgekehrt unsere Maschinen und unsere Gehirne zu neuen Subjekten erheben. Gegen diese Selbstverdinglichung des Menschen setzt der Philosoph und Psychiater Thomas Fuchs einen Humanismus der Verkörperung: Unsere Leiblichkeit, Lebendigkeit und verkörperte Freiheit sind die Grundlagen einer selbstbestimmten Existenz, die die neuen Technologien nur als Mittel gebraucht, statt sich ihnen zu unterwerfen.
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October 2021Automatisierung und die Zukunft der Arbeit
by Aaron Benanav, Felix Kurz
Zukunftsforscher, Technikutopistinnen und marxistische Gesellschaftskritiker malen in seltener Übereinstimmung ein düsteres Szenario an die Wand: Über kurz oder lang übernehmen Roboter, selbstfahrende Autos und Algorithmen unsere Jobs. Digitalisierung und Automatisierung machen Millionen von Arbeitnehmern überflüssig. Aber ist wirklich der technologische Wandel der entscheidende Faktor hinter diesem tiefgreifenden Strukturwandel der Arbeitswelt? Aaron Benanav widerspricht dem »Automatisierungsdiskurs« und zeigt, dass die eigentlichen Ursachen in einer Verlangsamung der Produktivitätssteigerung und des Wachstums zu suchen sind. Eine Zukunft, in der Mensch und Maschine nicht miteinander konkurrieren, ist möglich, dafür bedarf es jedoch einer demokratischen Organisation der Wirtschaft.
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February 2026Das knappe Gut Arbeit
Automatisierung, Arbeitskräftemangel und sozialer Konflikt
by Florian Butollo
Angesichts von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz wird allerorten vor massiven Arbeitsplatzverlusten gewarnt. Gleichzeitig reißen die Klagen über Fachkräftemangel nicht ab, zahllose Stellen bleiben unbesetzt, und dem Pflegesektor droht der Kollaps. Florian Butollo geht diesem Paradoxon auf den Grund und analysiert, warum gerade Automatisierung immer mehr Arbeit schafft – und damit zur Keimzelle eines neuen sozialen Konflikts wird: Die anbrechende Ära der Arbeitskräfteknappheit ist geprägt vom Leiden an Überlastung und den Kämpfen dagegen. Zugleich stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Arbeit neu: Wofür wollen wir angesichts sozialer und ökologischer Krisen künftig unsere Arbeitskraft einsetzen – und welche Tätigkeiten können verschwinden?
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June 2024Soziologie der Arbeit
Ein Reader | Eine kompakte Einführung in die arbeitssoziologische Forschung und Theorie
by Wolfgang Menz, Martin Seeliger
Was ist Arbeit? Wie ist sie organisiert? Wie verändert sie sich im Zuge kapitalistischer Entwicklung? Der Band bietet eine Auswahl klassischer und aktueller Texte der arbeitssoziologischen Debatte seit 1945 – u. a. von Regina Becker-Schmidt, Pierre Bourdieu, Harry Braverman, Michael Burawoy, Friedrich Fürstenberg, Arlie Russell Hochschild, Claus Offe und Marcel van der Linden. Das Spektrum der Themen reicht von der Strukturanalyse des Betriebsrats und der Frage nach dem Arbeiterbewusstsein über das Ende des Normalarbeitsverhältnisses und die Prekarisierung bis hin zu Care-Arbeit und aktuellen Formen der Digitalisierung von Arbeit. Eine kompakte Einführung in die arbeitssoziologische Forschung und Theorie.
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July 2018Digitalisierung der gerichtlichen Verfahren und das Prozessrecht.
3. Tagung junger Prozessrechtswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen am 29.-30.09.2017 in Leipzig.
by Herausgegeben von Buschmann, Almuth; Herausgegeben von Gläß, Anne-Christin; Herausgegeben von Gonska, Hans-Henning; Herausgegeben von Philipp, Markus; Herausgegeben von Zimmermann, Ralph
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February 2026Kybernetik und Kritik
Eine Theorie digitaler Regierungskunst
by Anna-Verena Nosthoff
Elon Musk bezeichnet die Plattform X als »kybernetische Superintelligenz«, Mark Zuckerberg denkt Unternehmen als »lernende Organismen«, und der Erfinder der Datenbrille Google Glass sagt: »Die Kybernetik ist überall, wie Luft.« Diese Aussagen kommen nicht von ungefähr. Wer die Digitalisierung verstehen will, muss auf ihre kybernetischen Ursprünge schauen. In ihrem grundlegenden Buch zeichnet Anna-Verena Nosthoff ein umfassendes Panorama der Kybernetisierung der datafizierten Gegenwartsgesellschaft – von den ersten Prämissen der »Wissenschaft von Kommunikation und Kontrolle« über die Emergenz des Cyberspace bis hin zum aktuellen KI-Hype und zu technikautoritären Strömungen. Es zeigt sich: Die Kybernetisierung erfasst auch die Kritik – die sich daher neu erfinden muss, um zu überleben.
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March 2022Klassenkampf
Was die Bildungspolitik aus Berlins Schuldesaster lernen kann
by Lorenz Maroldt, Susanne Vieth-Entus
Verschimmelte Ecken und einstürzende Sporthallendächer, undichte Fenster und verschleppte Digitalisierung – alles Symbole einer politischen Verwahrlosung, die Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen gleichermaßen betrifft. Die Pandemie hat die angespannte Situation an deutschen Schulen noch einmal verschärft und sämtliche Schwachstellen des Systems freigelegt. Die Missstände im deutschen Bildungsapparat beschreiben Lorenz Maroldt und Susanne Vieth-Entus in Klassenkampf; einem angriffslustigen Sachbuch mit absurden Episoden und entlarvenden Recherchen, mit gewichtigen Stimmen und großen Ausflüchten, mit viel Empörendem; aber auch mit konstruktiven Vorschlägen. Lorenz Maroldt und Susanne Vieth-Entus sind selber Eltern. Und haben sich zu diesem Thema eine echte Ausnahmeposition erarbeitet; er als Chefredakteur, sie als Redakteurin für Bildungsfragen beim Tagesspiegel. Ihr Buch wird Debatten auslösen. Und ist ein Muss für Eltern, Großeltern, Lehrer*innen – und den Rest der Gesellschaft!
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May 1997Supervision des Staates
by Helmut Willke
"Nach den Büchern Entzauberung des Staates und Ironie des Staates führt die Supervision des Staates mit Blick auf das bevorstehende nächste Jahrhundert, mit Blick auf die Konstituierung einer Wissensgesellschaft und mit Blick auf eine Exterritorialisierung der Gesellschaft durch Globalisierung, Digitalisierung und Vernetzung das Geschäft der Entzauberung des Staates weiter. Allerdings hat sich die Stoßrichtung des Arguments verändert. Die These einer Entzauberung des Staates braucht nicht mehr verteidigt zu werden; sie ist in Theorie und Praxis weitgehend Allgemeingut geworden. Jetzt geht es darum, Möglichkeiten und Restriktionen gemischt öffentlich-privater Steuerungsregimes vorzudenken, die überhaupt noch fähig sind, gegenüber der vorherrschenden Dynamik von Entstaatlichung und Deregulierung und gegenüber der wachsenden Fähigkeit lateraler Weltsysteme zur Selbststeuerung Momente eines territorial definierten Gemeinwohls ins Spiel zu bringen. Ziel der Analyse ist die Begründung eines Steuerungsregimes komplexer wissensbasierter Gesellschaften."
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May 2015Technologischer Totalitarismus
Eine Debatte
by Frank Schirrmacher
Die Digitalisierung aller Lebensbereiche verändert unsere Gesellschaften ähnlich radikal wie die industrielle Revolution vor 200 Jahren: Internet-Konzerne sichern sich die Kontrolle über ganze Branchen; Spähprogramme stellen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung infrage. Und wenn Google-Chef Eric Schmidt schreibt, das Unternehmen wisse, wo wir sind, und könne mehr oder weniger sagen, was wir gerade denken, werden endgültig die düstersten Voraussagen der Science-Fiction Realität. Angesichts dieser historischen Herausforderung ergriff Martin Schulz, der Präsident des Europäischen Parlaments, im Februar 2014 mit einem kämpferischen Appell in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung das Wort. An der von Schulz angestoßenen Diskussion beteiligten sich seither zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Der Band enthält die Beiträge dieser längst überfälligen Debatte. Mit Texten von Mathias Döpfner, Hans Magnus Enzensberger, Sigmar Gabriel, Sascha Lobo, Evgeny Morozov, Frank Schirrmacher, Eric Schmidt, Juli Zeh und vielen anderen.
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April 2008Die Logik der Sorge
Verlust der Aufklärung durch Technik und Medien
by Bernard Stiegler, Susanne Baghestani
Seit der Aufklärung gilt das Idealbild vom mündigen Individuum, das Verantwortung für sein Handeln trägt. Durch die Übermacht der neuen Medien und den globalen Kapitalismus wird jedoch die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, systematisch zerstört. Auch Erwachsene sind tatsächlich keine mündigen Individuen, sondern verharren in einem Zustand der Unreife, der es ihnen unmöglich macht, die jüngere Generation zu Verantwortungsbewußtsein zu erziehen. Ein Generationenvertrag wird aufgelöst und das Leben auf das Lustprinzip, die bloße Gegenwart, reduziert, somit wird Vergangenheit ausgelöscht und eine Zukunft nach den Idealen der Aufklärung aussichtslos. Die Folgen sind eine Infantilisierung der Gesellschaft, strukturelle Verantwortungslosigkeit und eine durch manipulative Medien verursachte gesamtgesellschaftliche Aufmerksamkeitsstörung. Bernard Stieglers Hauptinteresse gilt dem Zusammenhang von Kultur und Technik und den Veränderungen der Gesellschaft durch Medien und Digitalisierung. Der Autor klagt die Medien an, die in ihrer Funktion als "Psychotechnologien" ein triebgesteuertes Publikum heranzüchten, das nicht mehr Sorge tragen kann und soll – Sorge um das Selbst, die Familie, die Umwelt und auch die Sorge, wie sie sich in der mündigen Kritikfähigkeit äußert. Marketing wird zum alleinigen Instrument der Sozialkontrolle, die Telekratie ersetzt die Demokratie.