Mark Allen Group
The Mark Allen Group is a dynamic media company which delivers high-quality content through market-leading journals, magazines, books, events, exhibitions and websites.
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View Rights PortalTheart Press is a South African publisher specialisingin inspirational books - including poetry, children's books and biography.
View Rights PortalFranz Marc, Mitbegründer der legendären Künstlervereinigung »Der Blaue Reiter«, war der bedeutendste Tiermaler der Klassischen Moderne: Katzen und Hunde, Füchse, Rehe, Affen, Elefanten und Gazellen machte er zu Motiven seiner Aquarelle, Gouachen und Gemälde. In der Gestaltung dieser Bilder, die mitunter zu expressionistischen Suchbildern geraten, erreichte Marc eine besondere Meisterschaft der Farben und Formen. Zu den Höhepunkten seines Schaffens zählt das Gemälde Tierschicksale, das diesem Band den Titel gibt. Der reich bebilderte Band der Insel-Bücherei lädt ein zu einem sinnlichen Streifzug durch die Tierbilder Franz Marcs, ergänzt durch Briefzitate des Künstlers und zeitgenössische Berichte. In einem kenntnisreichen Nachwort führen die Herausgeber in die Welt der Tiermalerei Franz Marcs ein. »Gibt es für einen Künstler eine geheimnisvollere Idee als die, wie sich wohl die Natur in dem Auge eines Tieres spiegelt?« Franz Marc
Schulte erfindet Antiope als schillernde, queere Figur, die sich selbstbestimmt allen Eindeutigkeiten entzieht und damit Hass auf sich zieht – und dennoch eine subtile Faszination ausübt auf diejenigen, die sie unterdrücken. Die Mauern werden hochgezogen, die Perspektiven verkleinert, der Fremdkörper domestiziert. Ohne Erfolg, Antiope bleibt eigen. Der Theatertext beschreibt eine gesellschaftliche und politische Dynamik, die in vielen Demokratien hochaktuell ist. Wer ist eigentlich Antiope? Nach älteren Legenden Kind eines Flussgottes, nach jüngeren Tochter des Königs Nykteus von Kadmeia, dem späteren Theben. In jedem Fall ist sie eine junge Frau, die das Haus und damit die Einflusszone eines mächtigen Vaters verlässt. Mit diesem Schritt bringt sie ein ganzes System ins Wanken: Antiope folgt ihrer Lust, geht in den Wald und kehrt schwanger zurück. Ihr gekränkter Vater nimmt sich daraufhin das Leben, erteilt aber zuvor seinem Bruder Lykos den Auftrag, Antiope für ihren Ungehorsam zu bestrafen. Für die Autorin Anne Jelena Schulte ist Antiope eine Stimme, die doppelt fehlt. Weil das gleichnamige Drama von Euripides verloren ging. Aber auch, weil Antiopes Stimme im Mythos diejenige ist, die keine Eigenheit entfalten, sondern wieder eingetaktet werden soll in die herrschenden patriarchalen Verhältnisse.
In diesem Band sind einige von Jörg Drews' wichtigsten Rezensionen zur deutschen Literatur der letzten dreißig Jahre versammelt, und unter der Hand ist dabei so etwas wie ein Führer durch die literarische Moderne der BRD, Österreichs und der Schweiz entstanden, und das schließt wichtige Wiederentdeckungen ein. Jörg Drews bespricht: H. C. Artmann, Eugen Gomringer, Herbert Achternbusch, Walter Kempowski, Ernst Jandl, George Grosz, Friederike Mayröcker, Werner Fritsch, W. G. Sebald, Arno Schmidt, Robert Gernhardt, Thomas Meinecke, Wolf Biermann, Zé do Rock – und viele andere mehr.
Bei der Energiewende stehen wir vor einem Dilemma: Der Umstieg auf Windkraft und Solar ist dringend notwendig, ein »grüner Kapitalismus« soll den Klimawandel zumindest abmildern. Gleichzeitig erfordert diese Wende Rohstoffe, um die ein brutaler Wettbewerb entbrannt ist und deren Förderung oft gravierende Folgen hat. Das gilt für Coltan oder Seltene Erden, ein weiteres Beispiel ist Lithium, elementarer Bestandteil der Batterien von Elektroautos. Gewonnen wird das »weiße Gold« etwa in der Atacama-Wüste. Fragile Ökosysteme leiden, die Bevölkerung protestiert. Zuletzt in Serbien, wo Vorräte erschlossen werden sollen. Thea Riofrancos befasst sich seit Jahren mit den Nebenwirkungen des »Extraktivismus«, einer Wirtschaftsweise, die auf die Ausbeutung von Ressourcen setzt. In ihrem neuen, informativen und anschaulich erzählten Buch zeigt sie anhand von Lithium, was das bedeutet. Sie bereist die Frontlinien des grünen Kapitalismus, spricht mit Aktivisten, Unternehmensvertreterinnen. Ihre Botschaft: Allein mit dem Umstieg auf erneuerbare Energien ist es nicht getan. Aufgrund ihres Ressourcenverbrauchs sind etwa auch E-Autos nicht die Lösung. Notwendig sind hier auch intelligentere Konzepte und eine Reduktion des motorisierten Individualverkehrs.