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        February 1991

        Dorf- und Schloßgeschichten

        by Marie Ebner-Eschenbach, Joseph Peter Strelka, Joseph Peter Strelka

        Die Dichterin Marie von Ebner-Eschenbach steht idealtypisch für den Anspruch, die geistige Tradition der altösterreichischen Dienstaristokratie im besten Sinne zu vertreten. Sie lebte, was sie schrieb und schreibend vertrat, von früher Kindheit an. Ihrem Werk liegt etwas Allgemeingültiges, Zeitloses und damit Zeitüberdauerndes inne, auch wenn es auf den ersten Blick keine Brücke zu geben scheint zwischen jener alten, engen, bescheidenen, schmal umzirkelten Welt, wie sie uns aus den Erzählungen der Ebner entgegentritt, und der Welt unserer Tage. Als große Künstlerin jedoch vermag sie es, durch ihre erzählerische Welt des Unaufdringlichen, Unpathetischen, vornehm Zurückgehaltenen, Zurückgenommenen und wahrhaft Vornehmen nach wie vor zu faszinieren und bleibende Werte zu vermitteln. Die vorliegende Auswahl versammelt unter dem Titel »Dorf- und Schloßgeschichten« sechs der bedeutendsten und zeitüberdauernden erzählerischen Werke der Marie von Ebner-Eschenbach: »Das Gemeindekind«, »Krambambuli«, »Der gute Mond«, »Die Resel«, »Oversberg«, »Er laßt die Hand küssen«.

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        November 2016

        Philosophie und Aristokratie

        Die Autonomisierung der Philosophie von den Vorsokratikern bis Platon

        by Nebelin, Katarina

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        September 2025

        Aufrecht

        Überleben im Zeitalter der Extreme | Das lang erwartete Prequel zum international gefeierten Bestseller »Frei«

        by Lea Ypi, Eva Bonné

        Was wissen wir wirklich über die Menschen, die uns am nächsten stehen? Als Lea Ypi im Internet ein ihr unbekanntes Foto entdeckt, das ihre Großeltern 1941 beim Après-Ski in den italienischen Alpen zeigt, fragt sie sich, was sie wirklich über ihre Familie weiß. Warum hat ihre geliebte Großmutter Leman, genannt Nini, Französisch gesprochen, wenn sie doch in Saloniki aufgewachsen war, als Enkelin eines Würdenträgers? Was hatte sie bewogen, als junge Frau Griechenland zu verlassen und auf eigene Faust nach Tirana zu gehen? Wie war sie mit Asllan zusammengekommen, ihrem Mann, der bald für viele Jahre in einer »Universität« verschwand? Und warum lächelte sie im Schnee von Cortina und zu einer Zeit, in der es nichts zu lachen gab, weil in Europa ein grausamer Krieg tobte? Lea reist an die Orte von Lemans Leben, um es Stück für Stück anhand von Archivalien, Akten und Anekdoten zu rekonstruieren. Gebannt folgt man ihr in die untergegangene Welt der osmanischen Aristokratie, an die Wiege der neuen Nationalstaaten auf dem Balkan und natürlich nach Albanien, erst unter faschistischer Besatzung, dann unter kommunistischer Herrschaft. Fesselnd, empathisch und in ihrem unnachahmlichen Ton erzählt Lea Ypi in Aufrecht von den Wendepunkten eines Lebens in extremen Zeiten – von schicksalhaften Begegnungen, von Liebe und Verrat sowie von Entscheidungen gegen den Strom der Geschichte. Ihr neues Buch – der lang erwartete Prequel zum international gefeierten Bestseller Frei – ist atemberaubende Familiensaga und tiefgründige Reflexion über die Zerbrechlichkeit der Wahrheit. Mit der Kraft der Imagination setzt es Menschen ein Denkmal, die ihre Würde zu bewahren vermochten, als sie mit Stiefeln getreten wurde. Episch.

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