Goldblatt Verlag
We create beautifully illustrated books that take readers of all ages on an adventurous journey to a life full of miracles and wisom.
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View Rights PortalUnter den Frauen der Romantik war Caroline Schlegel-Schelling (1763–1809) eine der faszinierendsten Persönlichkeiten. Eine »politisch-erotische Natur« nennt sie Friedrich Schlegel. An der Seite Georg Forsters erlebte sie die Mainzer Republik, als Ehefrau August Wilhelm Schlegels die Jenaer Frühromantik. Ihr Haus wird zum literarischen Zentrum: Novalis, Brentano, Tieck, Tischbein, Friedrich Schlegel, Goethe und Fichte sind dort ebenso zu Gast wie der junge Philosoph Schelling, dessen Frau sie 1803 wird. Ihre hinterlassenen Briefe sind Zeugnis eines ungewöhnlichen Lebens, das widerspruchsreich, erfüllt und unerfüllt war. Sigrid Damm hat die schönsten Briefe der Caroline Schlegel-Schelling ausgewählt und entwirft in ihrem Essay einfühlsam und voller Sympathie das Porträt einer Frau, die ihr Leben in historisch aufgezwungenen engen Grenzen zu gestalten wußte, die sich schon früh weigerte, im »Hauptzweck des Weibes« für sich den Hauptzweck des Lebens zu sehen.
A thoughtful exploration of the work of this unique comedian and writer. Caroline Aherne was one of the most influential and beloved of British comedians. In this book David Scott explores Aherne's comedic artistry and creative legacy, focusing on her iconic characters and ground-breaking TV shows. Scott dives into Aherne's most beloved creations, from the sharp-tongued Mrs Merton to the quietly revolutionary The Royle Family. Drawing on the tales of collaborators and telling behind-the-scenes stories, he provides an intimate glimpse into the creative processes that brought these iconic works to life. At the same time, he examines the social and cultural influences that shaped Aherne's work, from the rich traditions of Northern working-class humour to the experiences of Irish migrants. Aherne's work is celebrated for its sharp wit, warmth and ability to find comedy in adversity. This book offers an exploration and celebration of one of comedy's most inventive minds, revealing how she reshaped the British comedy landscape.
Hyde Park (1632) is one of the best-loved comedies of James Shirley, considered to be one of the most important Caroline dramatists. The play showcases strong female characters who excel at rebuking the outlandish courtship of various suitors. Shirley's comic setting, London's Hyde Park, offers ample opportunity for witty dialogue. This is the first critical edition of the play, including a wide-ranging introduction and extensive commentary and textual notes. Paying special attention to the culture of Caroline London and its stage, the volume unpicks Shirley's politics of courtship and consent while also underlining the play's dynamics of class and power. A detailed performance history traces productions from 1632, across the Restoration to the present day, including that of the Royal Shakespeare Company in 1987. A textual history of the play's first quarto determines how it was printed and what relationship Hyde Park has to other texts by Shirley.
Über den Mut, Nein zu sagen Angesichts der neuen Bedrohung der Demokratie durch Rassismus und Fremdenfeindlichkeit erinnert der Schauspieler Matthias Brandt an den Mut der Widerstandskämpfer und -kämpferinnen gegen das NS-Regime, zu denen auch seine Eltern gehörten. Matthias Brandt hielt 2025 eine denkwürdige Rede zur Erinnerung an die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 in der Gedenkstätte Berlin-Plötzensee – dem Ort, an dem viele der Beteiligten an dem Attentat gegen Adolf Hitler hingerichtet wurden. Als Sohn des Emigranten und späteren Bundeskanzlers Willy Brandt und seiner Frau Rut nahm Matthias Brandt die Rede zum Anlass, aus heutiger Sicht über den Mut und die Motive der Verschwörer des 20. Juli und vieler anderer Widerstandskämpfer:innen, zu denen auch die eigenen Eltern gehört hatten, nachzudenken und auch sich selbst über notwendige Konsequenzen aus der Geschichte zu befragen. Den Ausschlag, sich mit diesem, auf seiner Rede basierenden Buch politisch zu äußern, gaben für Matthias Brandt die bedrohliche Wiederkehr des Rechtsextremismus und die Wahlerfolge der AfD.
Hyde Park (1632) is one of the best-loved comedies of James Shirley, considered to be one of the most important Caroline dramatists. The play showcases strong female characters who excel at rebuking the outlandish courtship of various suitors. Shirley's comic setting, London's Hyde Park, offers ample opportunity for witty dialogue and sport - including foot and horse races - across three love plots. This is the first critical edition of the play, including a wide-ranging introduction and extensive commentary and textual notes. Paying special attention to the culture of Caroline London and its stage, the Revels Plays edition unpicks Shirley's politics of courtship and consent while also underlining the play's dynamics of class and power. A detailed performance history traces productions from 1632, across the Restoration to the present day, including that of the Royal Shakespeare Company in 1987. A textual history of the play's first quarto determines how it was printed and what relationship Hyde Park has to other texts by Shirley from the same publishers.
"FamilyFlow. Ruhepausen für Kinder. Für Kreativität und Lebensfreude" von Caroline Clauder ist ein kreatives Hörbuch, das junge Hörer auf eine Reise durch die Welt der Farben nimmt. Jede Farbe des Regenbogens wird durch eine spezielle Geschichte repräsentiert, die ihre einzigartige Kraft und emotionale Bedeutung erforscht. Diese Farbmeditationen sind darauf ausgerichtet, Kinder zu inspirieren, ihre Kreativität zu entdecken und ihre Lebensfreude zu stärken. Die Geschichten sind so gestaltet, dass sie Kindern helfen, eine tiefere Verbindung zu sich selbst und ihrer Umwelt herzustellen, indem sie die symbolische Bedeutung und psychologischen Effekte von Farben nutzen. Durch meditative Erzählungen und die sanfte Anleitung von Caroline Clauder, einer erfahrenen Yogalehrerin und Kinder-Entspannungsexpertin, wird Kindern ein Raum geboten, in dem sie entspannen, ihre inneren Welten erkunden und ihre eigene kreative Ausdruckskraft stärken können. Fördert Kreativität und Selbstausdruck: Bietet Kindern durch Farbmeditationen einen spielerischen Zugang zur Entfaltung ihrer Kreativität. Entspannung und Achtsamkeit: Lehrt Kinder, wie sie durch Farben Ruhe und Achtsamkeit in ihren Alltag integrieren können. Stärkt emotionales Bewusstsein: Jede Farbgeschichte ist darauf ausgerichtet, Kindern zu helfen, ihre Gefühle zu verstehen und positiv zu beeinflussen. Expertenwissen kindgerecht vermittelt: Von einer erfahrenen Kinder-Entspannungsexpertin entwickelt, gewährleistet das Hörbuch eine sichere und angenehme Erfahrung. Vielseitige Anwendung: Ideal für den Einsatz zu Hause, in der Schule oder in Kindergruppen zur Förderung der gemeinsamen Entspannung und des Wohlbefindens.
Caroline Darian erzählt in diesem tagebuchartigen Bericht, wie die Familie den Pelicot-Prozess erlebt hat. Dass ihr Vater Dominique Pelicot sich nicht dazu äußert, ob er auch sie missbraucht hat. Sein Schweigen trifft sie ebenso hart wie das ihrer Mutter. Am 19. Dezember 2024 endete der größte Vergewaltigungsprozess unseres Jahrhunderts, der Pelicot-Prozess: ein Meilenstein im Kampf gegen sexuelle Gewalt an Frauen. In ihrem zweiten Buch beleuchtet Caroline Darian, Tochter des Opfers Gisèle und des Täters Dominique Pelicot, klar und mutig die erheblichen Lücken im Ermittlungsverfahren. Auch sie selbst ist davon betroffen: Ihr Vater hat sie betäubt, fotografiert und vermutlich missbraucht. Caroline setzt ihren Kampf gegen die sogenannte chemische Unterwerfung fort, damit all die Opfer ohne Beweise oder Erinnerungen nicht vergessen werden. Sie hat Wege geebnet, um die Gesetzeslage in Frankreich zu verändern. Ihr unerschütterlicher Einsatz ist unbezahlbar und schenkt uns Hoffnung und Mut.
This book offers the first extended study of Queen Henrietta's Men, one of Caroline London's most important professional playing companies. The drama that the company performed at the Cockpit between 1626 and 1636 includes many underexplored and neglected plays from the period alongside more celebrated works by dramatists including James Shirley and John Ford, and a number of Elizabethan and Jacobean revivals. Queen Henrietta's Men and the Cockpit Repertory explores the material and cultural conditions under which the company operated, and offers an account of the dynamics that held between new drama written for the company and the revivals staged alongside that fare. In doing so, this account illuminates the ways in which an appreciation of the work of Queen Henrietta's Men can offer new perspectives on theatre history and the categories of company and repertory that have shaped it.
Eine junge Generation von Autorinnen und Autoren stellt sich die Frage, was Heimat, Fremde und Identität bedeuten. Sie blicken auf die eigenen Wurzeln – Iran, Indien, Sri Lanka, Westjordanland, Bosnien, Ost- oder Westdeutschland – und die ihrer Eltern. Sie ergründen die Ängste der aus ihren Ländern Geflüchteten und die der sorgenvollen Bürger. Sie klagen an und versuchen zu verstehen, sind wütend und mitfühlend, sind ratlos und fordern zum Umdenken auf. Wie wir leben wollen versammelt herausragende Stimmen junger deutscher Gegenwartsliteratur. In literarischen und essayistischen Originalbeiträgen zeichnen die Autorinnen und Autoren voll Sehnsucht, Wut und Engagement ein Bild unserer Gesellschaft, wie es aktueller nicht sein könnte. Mit Texten von Shida Bazyar, Kristine Bilkau, Bov Bjerg, Nora Bossong, Jan Brandt, Micul Dejun, Ulrike Draesner, Roman Ehrlich, Lucy Fricke, Mirna Funk, Heike Geißler, Lara Hampe, Franziska Hauser, Heinz Helle, Svenja Leiber, Édouard Louis/Geoffroy de Lagasnerie und Hinrich Schmidt-Henkel, Inger-Maria Mahlke, Matthias Nawrat, Markus Orths, Maruan Paschen, Philipp Rusch, Saša Stanišić, Stephan Thome, Senthuran Varatharajah, Julia Weber sowie Matthias Jügler (Hg.).
Caroline Blackwood, Erbin des Guinness Vermögens und schillernde Figur der Londoner Bohème, hat aus ihrer Herkunft und ihrem Leben keine Legende gemacht, sondern Literatur: erschütternd, kühl, von einer dunklen Magie durchzogen. Ihre drei Ehen, mit dem Maler Lucian Freud, dem Komponisten Israel Citkowitz und dem Dichter Robert Lowell, stehen für ein glamouröses Dasein im Sog von Kunst, Begehren und weiblicher Selbstbehauptung. Das Schicksal der Mary Rose , erschienen 1981 und endlich wiederentdeckt, ist ein präzises Kammerspiel über Macht und Abhängigkeit. Blackwood zeigt, wie die Gewichte im bürgerlichen Idyll um Ehe, Kind, Heim ein sich so weit verschieben können, dass aus Fürsorge Kontrolle wird und das Unheimliche sich im Alltäglichen Bahn bricht. Ein unerbittliches Buch von bestechender Eleganz und bezwingender Wirkung.
Die weltweite Verbreitung der liberalen Marktwirtschaft hat in Verbindung mit einer Globalisierung von Technik, Kommunikationsmitteln und Verkehr den Handlungsraum für einzelstaatliche Politik dramatisch verändert - sowohl im Inneren der Staaten als auch in ihrer Außenpolitik. Diese Entwicklungen, aber auch die zunehmenden Proteste gegen die Folgen der Globalisierung und die sich abzeichnenden weltweiten Konflikte haben die Diskussion über neue Strukturen der internationalen Politik belebt. Der Streit wird über die Frage geführt, ob die Struktur der überlieferten Staatenwelt geeignet ist, die Herausforderungen politisch und friedlich zu bewältigen, die sich aus der Globalisierung von ökonomie und Technik ergeben. Oder sollen neue, demokratische Strukturen für die internationale Politik geschaffen werden, die die Mechanismen der bisherigen Außenpolitik ersetzen? Der von den politischen Philosophen Matthias Lutz-Bachmann (Frankfurt am Main) und James Bohman (St. Louis, USA) vorgelegte Band versammelt Beiträge von Philosophen, Juristen, Politikwissenschaftlern und ökonomen zur Diskussion der aktuellen politischen Streitfrage: »Weltstaat oder Staatenwelt? Für und wider die Idee einer Weltrepublik«. Im Suhrkamp Verlag ist außerdem erschienen: Matthias Lutz-Bachmann/ James Bohman (Hg.): Frieden durch Recht. Kants Friedensidee und das Problem einer neuen Weltordnung (stw 1269).
Caroline Schlegel-Schelling wurde am 2. September 1763 in Göttingen als Tochter eines angesehenen Universitätsprofessors geboren. Sie wuchs in einem intellektuellen Milieu unter Dichtern und Denkern auf und genoß eine hervorragende Bildung. Nach dem Tod ihres ersten Mannes heiratete sie 1796 den Literaturkritiker August Wilhelm Schlegel, trennte sich jedoch 1803. In dritter Ehe heiratete sie Friedrich Wilhelm Schelling, Philosoph und Professor an der Universität Jena. Ihre umfangreichen Briefwechsel erlangten als geistesgeschichtliche Dokumente der Romantik große Bedeutung. Sie schrieb u.a. mit Humboldt, Goethe, Schiller, Schlegel, Fichte, Novalis und Herder. Sie verfaßte außerdem Rezensionen, war Übersetzerin, Lektorin und Sekretärin für ihre Ehemänner Schlegel und Schelling. Caroline Schlegel-Schelling starb am 7. September 1809 in Maulbronn. Sigrid Damm, in Gotha/Thüringen geboren, lebt als freie Schriftstellerin in Berlin und Mecklenburg. Die Autorin ist Mitglied des P.E.N. und der Mainzer Akademie der Wissenschaften und Literatur. Sie erhielt für ihr Werk zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Feuchtwanger-, den Mörike- und den Fontane-Preis. Sigrid Damm, in Gotha/Thüringen geboren, lebt als freie Schriftstellerin in Berlin und Mecklenburg. Die Autorin ist Mitglied des P.E.N. und der Mainzer Akademie der Wissenschaften und Literatur. Sie erhielt für ihr Werk zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Feuchtwanger-, den Mörike- und den Fontane-Preis.
Im Juli 1995 wurden 7500 muslimische Jungen und Männer aus der UN-Schutzzone Srebrenica verschleppt und in einer systematisch durchgeführten Aktion umgebracht. Sechs Jahre später geht vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag die Verhandlung über den größten Massenmord in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg zu Ende. Ein General der bosnischen Serben, Radislav Krstic, wird wegen Völkermords zu 46 Jahren Haft verurteilt - das erste Urteil dieser Tragweite seit den Nürnberger Prozessen. Das Gericht gilt wie das Ruanda-Tribunal als Vorläufer eines Weltstrafgerichtshofes. Dis Vernehmungsprotokolle von Überlebenden und Angehörigen der Opfer, von Tätern, Tatzeugen und Gutachtern, die der Band versammelt, fügen sich zu einem Bild dessen, was in Srebrenica geschah. Sie gehören zu den erschütterndsten Dokumenten unserer Gegenwart. Wer sich von der Arbeit des Tribunals einen eigenen Eindruck verschaffen will, wird auf dieses Buch nicht verzichten können. Julija Bogoeva, Juristin, Mitbegründerin der unabhängigen Belgrader Nachrichtenagentur Beta, berichtet seit 1996 vom Tribunal. Caroline Fetscher, Publizistin, arbeitet seit 1999 als Reporterin in Ex-Jugoslawien und am Tribunal.
"FamilyFlow. Ruhepausen für Kinder. Für innere Stille und innere Stärke" von Caroline Clauder ist eine Sammlung von neun sorgfältig gestalteten Entspannungsreisen, die Kinder in die beruhigenden Rhythmen der Natur eintauchen lassen. Jede Reise nutzt innere Bilder und sanfte Musik, um die Elemente der Natur greifbar zu machen, von den wehenden Winden bis hin zu den strömenden Wegen des Wassers. Dieses Hörbuch, gesprochen von der Autorin selbst, zielt darauf ab, Kindern zu innerer Stille und Stärke zu verhelfen, und bietet ihnen einen Weg, die alltäglichen Stressoren spielerisch zu bewältigen und gleichzeitig ihre Kreativität und Konzentrationsfähigkeit zu steigern. Es ist ideal für Kinder, die einen entspannten Ausgleich im hektischen Alltag suchen und dabei ihre Verbindung zur Natur stärken möchten. Beruhigende Naturerfahrungen: Bietet Kindern eine entspannende Reise durch die Elemente der Natur, gefördert durch meditative Musik und lebendige Beschreibungen. Förderung von Ruhe und Konzentration: Hilft Kindern, sich zu entspannen und fördert gleichzeitig ihre Fähigkeit zur Konzentration und Selbstwahrnehmung. Erziehung zur inneren Stärke: Stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder durch die Entwicklung von Fähigkeiten zur Selbstregulation und inneren Ruhe. Vielseitige Entspannungsmethoden: Integriert verschiedene Techniken wie Atemübungen und Fantasiereisen, um Kindern vielfältige Wege zur Entspannung zu bieten. Expertise und kindgerechte Ansprache: Verbindet fachliches Wissen mit einer für Kinder ansprechenden Erzählweise, die Spaß macht und leicht zu folgen ist.
Humans are rapidly changing the conditions of evolution, and while many species have not yet been discovered, the extinction of numerous species is becoming more and more dramatic. In this book, Matthias Glaubrecht contrasts the impending “end of evolution”, of which the evolutionary biologist writes in his bestseller of the same name, with the beauty, diversity and also the whims of nature. In 36 short chapters, the zoologist presents the animal and the all-tooanimal from the curiosity cabinet of evolution, easy to understand and with a good touch of humour – from dinosaurs with four wings to the annual new “Minnelied” hit of the humpback whale to the women’s communes of bonobos who use sex as a form of social bonding.
Als ihr Mann John nach vierzig Jahren gemeinsamen Lebens unvermittelt stirbt, stellt Joan Didion in ihrem Tagebuch als Erstes fest: »Das Leben ändert sich in einem Augenblick.« Der Tod des Partners, des eigenen Kindes oder des Freundes löst Entsetzen aus, das sich erst langsam in Trauer, in langanhaltende Traurigkeit verwandelt. Das Trostbuch »Bereit zum Abschied sein« versammelt Gedichte von Matthias Claudius' »Bei dem Grabe meines Vaters« bis Marie Luise Kaschnitz' »Dein Schweigen, meine Stimme«. Isabel Allende erzählt vom langen Sterben ihrer Tochter Paula, der todkranke Tiziano Terzani überrascht seinen Sohn mit dem Satz »Das Ende ist mein Anfang«, Dietrich Bonhoeffer schreibt aus seiner Gefängniszelle in Berlin-Tegel: »Es gibt nichts, was uns die Abwesenheit eines lieben Menschen ersetzen kann. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht mehr wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.«
»Dunkel war’s, der Mond schien helle«: Von Mitternachtsmäusen und Mondschafen, von Sommernächten, Bauernregeln und Mondsüchtigen bis hin zum Mann im Mond reichen die Themen der Gedichtsammlung. Enthalten sind Klassiker wie Matthias Claudius‘ Abendlied oder Karl Enslins Guter Mond, du gehst so stille ebenso wie Mondgedichte von Mascha Kaléko oder Marie Luise Kaschnitz. Von Nächten im Krieg oder im Gefängnis, vom Mondschein am Meer oder in der Großstadt: Die schönsten Mondgedichte, von Reinhard Michl farbig und unverwechselbar in Szene gesetzt: »Es war, als hätt der Himmel/Die Erde still geküßt.«
In der herzerwärmenden Pappbilderbuch "Licht aus, kleine Maus!" von Henrike Lippa-Wagenmann entfaltet sich die Geschichte einer kleinen Maus, die sich trotz der schlauen Einschlaftricks der Bauernhoftiere, schwer tut, in den Schlaf zu finden. Die Wendung kommt mit der Begegnung eines gleichaltrigen Freundes, woraufhin ein ausgelassenes Spiel endlich die ersehnte Müdigkeit herbeiführt. Dieses Buch zeichnet sich durch seine detailreichen und humorvollen Illustrationen aus, die jede Seite zu einem visuellen Vergnügen machen und somit nicht nur den kleinen Zuhörer*innen ab 18 Monaten, sondern auch den vorlesenden Eltern Freude bereiten. Ideales Einschlafbuch für Kleinkinder: Spricht direkt die Bedürfnisse von Kindern ab 2 Jahren an und behandelt das wichtige Thema Einschlafen mit einer Mischung aus Zärtlichkeit und Humor. Ein unverzichtbarer Bestandteil der Gute-Nacht-Routine, der in keiner Kinderbuchsammlung fehlen sollte. Charmantes Bauernhof-Abenteuer: Mit einem lebhaften Bauernhof als Kulisse bietet dieses Buch eine reiche Auswahl an Tiercharakteren, die Kinder lieben. Diese Einstellung fördert nicht nur die Vorstellungskraft, sondern lehrt auch auf spielerische Weise über die Vielfalt des ländlichen Lebens. Einzigartige Illustrationen und Erzählkunst: Durch das künstlerische Debüt von Caroline Opheys wird jede Seite dieses Buches zu einem Kunstwerk. Die Kombination aus Witz, Charme und Liebe zum Detail in den Illustrationen macht das Buch zu einem visuellen Fest für die Augen und unterstützt die Erzählung auf eindrucksvolle Weise. Langlebigkeit und Qualität: Mit seiner robusten Verarbeitung und den dicken Seiten widersteht dieses Buch auch dem enthusiastischsten Blättern kleiner Hände. Es ist gebaut, um zahlreiche Gute-Nacht-Geschichten zu überstehen, was es zu einer langfristigen Investition in die kindliche Entwicklung und das Wohlbefinden macht. Förderung von Schlaf und Ruhe: Durch die liebevoll erzählte Geschichte und die einladenden Illustrationen wird eine beruhigende Atmosphäre geschaffen, die Kindern hilft, sich auf die Nacht vorzubereiten. Unterstützt auf spielerische Weise die Entwicklung gesunder Schlafgewohnheiten und bietet Eltern eine wertvolle Ressource, um die Bedeutung der Ruhezeit zu vermitteln.
Als Felix Hartlaub 1945 in den letzten Kriegstagen im umkämpften Berlin spurlos verschwindet, ist der promovierte Historiker, Autor und Zeichner gerade 31 Jahre alt. Nach dem Besuch der Odenwaldschule studierte er in Berlin. Dort freundete er sich mit Klaus Gysi an, dem späteren DDR-Kulturminister und Aufbau-Verleger – und verliebte sich in dessen Mutter Erna. Im Krieg wurde Hartlaub als Mitarbeiter des Auswärtigen Amts nach Paris beordert und führte später mit anderen das Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht im Führerhauptquartier in Rastenburg, Winniza und Berchtesgaden. Hartlaub hat die Brutalität seiner Zeit, die »Menschenfressergesichter« in den Großstädten, die »ratlose Männlichkeit« seiner Kameraden, die Sentimentalität und Unbarmherzigkeit des militärischen Jargons mit einzigartiger Sensibilität und Klarheit beschrieben. Seine Briefe, Aufzeichnungen und literarischen Texte blieben erhalten. Darunter ein Romanversuch über das Attentat vom 20. Juli 1944, das er aus nächster Nähe – an seinem Arbeitsplatz im Sperrkreis II der »Wolfsschanze« – miterlebte. »Die Frage nach der Genese, nach dem ›Wie war es möglich‹, wird wohl die einzige sein, die noch an uns gerichtet, zu der vielleicht noch etwas zu sagen sein wird«, schrieb Felix Hartlaub. Matthias Weichelts Biographie spürt dem dramatischen Verlauf seines Lebens nach und rückt die bestürzende Dichte und Präsenz seines vorläufig und unvollendet gebliebenen Werks in ein neues Licht.
»Wir riefen Gastarbeiter, und es kamen Menschen.« Mit Sätzen wie diesem griff Max Frisch immer wieder in das öffentliche Leben der Schweiz ein. Als politischer Intellektueller war er auch in anderen Ländern ein gefragter Gesprächspartner: Er diskutierte mit Henry Kissinger über den Krieg in Vietnam, war 1977 in der Nacht, in der die »Landshut« gestürmt wurde, bei Helmut Schmidt in Bonn. Dem Citoyen, dem engagierten Bürger Max Frisch hat Matthias von Gunten sein Porträt gewidmet. Zu Wort kommt, neben Kissinger und Schmidt sowie Schriftstellerkollegen wie Christa Wolf, Günter Grass und Peter Bichsel, auch der Autor Max Frisch selbst – seine Tagebucheinträge und Reden werden gelesen von Reto Hänny. »Solche Stimmen fehlen heute in der Schweiz«, sagte von Gunten dazu der Neuen Zürcher Zeitung. Man möchte ergänzen: und anderswo.