Dominique et compagnie
Livres Canada Books
View Rights PortalA diverse slate of books that range from board books to literary fiction. We discover, develop, create and package original books and comics with the potential to build multimedia franchises around them. Ferly’s carefully curated catalog features a wide range of books and popular licensed brands from all over the world. We are seasoned storytellers who specialize in finding emerging voices with a rare and cultivated expertise in the Nordics.
View Rights PortalMithilfe von Träumen skizziert Barbara Hahns großer Essay eine Unheilsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Ihre Untersuchung widmet sich Träumen, die eine Welt aus Verfolgung, Not, Zwang und Leiden erschreckend direkt vorwegnehmen, schildern, in Bilder fassen. Sowie Berichten von Überlebenden, die in einer dauerhaft beschädigten Realität weiterexistieren – denen Wirklichkeit nur mehr ein Schatten ist – die nur in den Träumen toter Anderer sich noch ‚am Leben‘ wähnen. Im 20. Jahrhundert haben sich Traumaufzeichnungen als eine eigene literarische Gattung etabliert – durch eine Fülle (oft entlegener) Veröffentlichungen. Nachforschend, aufstöbernd, einkreisend, ebenso sorgsam wie behende führt die Autorin durch diesen bislang wenig erschlossenen Kosmos. Es treten Anna Achmatowa, Theodor W. Adorno, Walter Benjamin, Charlotte Beradt, Jean Cayrol, Hélène Cixous, Franz Fühmann, Graham Greene, Wieland Herzfelde, Otto Dov Kulka, Primo Levi, Paula Ludwig, Elsa Morante, Heiner Müller, Georges Perec, Jorge Semprún, Vercors, Marguerite Yourcenar und viele andere auf.
In vier schillernden personal essays schreibt Elena Ferrante darüber, wie sie Leserin geworden ist und wie Autorin, welche Kämpfe sie austragen musste und austrägt und welchen ihrer Instinkte sie beim Schreiben folgt. Es geht um Einflüsse und Vorbilder, um Jane Austen, Emily Dickinson, Elsa Morante, Gertrude Stein, Ingeborg Bachmann, und es geht um die Frage, wie man es hinbekommt, über die Menschen zu schreiben und über die Welt, sozusagen wirklichkeitsgetreu – und was das eigentlich heißen kann: weibliches Schreiben. An den Rändern ist auch ein feministischer Schlachtgesang: der Appell, dass wir uns gegen »die böse Sprache« vereinen, eine Sprache, die historisch unter anderem der »Wahrheit der Frauen« fremd ist – zugunsten einer Idee des Lesens und Schreibens als kollektiver, vielstimmiger Erfahrung. Die Lust am Text, die Freuden des Lesens und die Abenteuer des Schreibens – und was bedeutet es, als Frau zu lesen, zu schreiben und zu leben? In ihren feinsinnigen, schmissigen Essays macht Elena Ferrante die noch immer viel zu leisen Stimmen an den Rändern für uns hörbar.
This book provides the first detailed analysis of the work of four important contemporary directors whose work falls between the reductive labels of 'auteur cinema' and 'popular cinema'. Their work is contextualised within this timely investigation into the shifting relationship between the privileged status of the auteur and questions of genre, gender and cinematic production in France today. This important contribution to understanding the shifting landscapes of contemporary French film identifies an essential intermediacy in the films of these directors, which works to undo a series of dominant oppositions, generic template and contestation, public collectivity and personal intimacy, to offer a new perspective on the location of the political in contemporary French cinema. The four chapters provide detailed critical analysis of films by Dominique Cabrera, Laetitia Masson, Noémie Lvovsky and Marion Vernoux, and present common thread including the possible construction of social intimacy, the political demystification of romance narratives and the role of nostalgia, to argue that their work uses popular genres in order to challenge dominant cultural representation that resonates beyond the immediate parameters of contemporary French cinema. This book will be of interest to researchers working in French and European cinema, to students of Film Studies and French and Francophone Studies, and to film enthusiasts.
Vom Sklavenwiderstand bis zum Jiu-Jitsu der Suffragetten, vom Aufstand im Warschauer Ghetto bis zu den Black Panther und den Queer-Patrouillen zeichnet Elsa Dorlin in ihrem preisgekrönten Buch eine Genealogie der politischen Selbstverteidigung nach. Diese Geschichte der Gewalt wirft ein neues Licht auf die Definition der modernen Subjektivität und die zeitgenössische Sicherheitspolitik. Sie führt zu einer Neuinterpretation der politischen Philosophie, in deren Rahmen Hobbes und Locke mit Frantz Fanon, Michel Foucault, Malcolm X, June Jordan und Judith Butler in ein faszinierendes Streitgespräch geraten.
Maria Dessauer wurde 1920 in Frankfurt am Main geboren und war Schriftstellerin, Literaturübersetzerin und von 1974 bis 1983 Lektorin beim Suhrkamp Verlag. Unter anderem übersetzte sie die Werke von Lewis Caroll, Marguerite Duras und Gustave Flaubert. Dessauer starb am 21. Januar 2021 in Frankfurt.
Caroline Darian erzählt in diesem tagebuchartigen Bericht, wie die Familie den Pelicot-Prozess erlebt hat. Dass ihr Vater Dominique Pelicot sich nicht dazu äußert, ob er auch sie missbraucht hat. Sein Schweigen trifft sie ebenso hart wie das ihrer Mutter. Am 19. Dezember 2024 endete der größte Vergewaltigungsprozess unseres Jahrhunderts, der Pelicot-Prozess: ein Meilenstein im Kampf gegen sexuelle Gewalt an Frauen. In ihrem zweiten Buch beleuchtet Caroline Darian, Tochter des Opfers Gisèle und des Täters Dominique Pelicot, klar und mutig die erheblichen Lücken im Ermittlungsverfahren. Auch sie selbst ist davon betroffen: Ihr Vater hat sie betäubt, fotografiert und vermutlich missbraucht. Caroline setzt ihren Kampf gegen die sogenannte chemische Unterwerfung fort, damit all die Opfer ohne Beweise oder Erinnerungen nicht vergessen werden. Sie hat Wege geebnet, um die Gesetzeslage in Frankreich zu verändern. Ihr unerschütterlicher Einsatz ist unbezahlbar und schenkt uns Hoffnung und Mut.
Achtung, Hochspannung! Was geschah wirklich in Mückemoor? Eigentlich verirrt sich kein Fremder nach Mückemoor. Eigentlich. Denn eines Tages taucht Leone auf, ein junger Italiener. Den Menschen im Dorf ist er suspekt, denn der Unbekannte stellt ihnen Fragen, viele Fragen. Leone ist gekommen, um herauszufinden, was mit seiner Großmutter Maria Greco geschehen ist, die vor Jahrzehnten als Gastarbeiterin nach Mückemoor kam und nie wieder in ihre Heimat Italien zurückgekehrt ist. Elsa, die mit ihrer Familie auf einem Pferdehof lebt, beschließt Leone zu helfen. Schnell wird beiden klar, dass niemand außer ihnen ein Interesse daran hat, die Geheimnisse der Vergangenheit ans Licht zu holen. Elsa kennt die Bewohner*innen des kleinen norddeutschen Dorfs am Moor schon ihr Leben lang. Kann es wirklich sein, dass hier jemand etwas mit dem Verschwinden von Maria Greco zu tun hat? Fesselnder Mix aus Heimatkrimi, Romance und Familiengeschichte. Ein ungeklärter Vermisstenfall, ein Unbekannter aus Italien und die junge Reiterin Elsa bringen Unruhe in die verschwiegene Dorfgemeinschaft inmitten einer dunklen, norddeutschen Moorlandschaft. Folge Leone bei seiner Suche nach Großmutter Maria, die einst als Gastarbeiterin aus Italien nach Mückemoor kam. Atmosphärisch dicht erzählte Mischung aus Thriller und zarter Liebesgeschichte für Young Adults. Von Regine Kölpin, die für ihre packenden Krimi- und Familiensagas von vielen Fans geschätzt wird.
How has it happened that from being politely ignored or marginalized just half a century ago, women writers in Italy are now at the centre of literary activity? To what extent does writing by women reflect the successes and failures of Italy in the post-war period? What form did the feminist movement in Italy take, and how did this affect what - and how - women wrote? And how are women who write responding to a more fragmented post-modern age? These are just some of the questions asked of the relationship between women and fiction in post-war Italy in this anthology. It includes stories by Cialente, Ginzburg, Ortese, Morante, Romano, Maraini and Duranti as well as Bompiani, Sanvitale, Mizzau, Scaramuzzino, Capriolo and Petrignani. The thirteen stories presented offer a range of style and content indicative of the wealth and diversity of writing by women, and their reading is supported by critical notes and an extensive vocabulary. This is a clear and challenging introduction to the rich field of women and fiction in Italy. ;