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Antiope
Das gleichnamige Stück von Euripides ging verloren | Endlich wird diese verschollene und ausgeblendete Figur sichtbar!
by Anne Jelena Schulte
Schulte erfindet Antiope als schillernde, queere Figur, die sich selbstbestimmt allen Eindeutigkeiten entzieht und damit Hass auf sich zieht – und dennoch eine subtile Faszination ausübt auf diejenigen, die sie unterdrücken. Die Mauern werden hochgezogen, die Perspektiven verkleinert, der Fremdkörper domestiziert. Ohne Erfolg, Antiope bleibt eigen. Der Theatertext beschreibt eine gesellschaftliche und politische Dynamik, die in vielen Demokratien hochaktuell ist. Wer ist eigentlich Antiope? Nach älteren Legenden Kind eines Flussgottes, nach jüngeren Tochter des Königs Nykteus von Kadmeia, dem späteren Theben. In jedem Fall ist sie eine junge Frau, die das Haus und damit die Einflusszone eines mächtigen Vaters verlässt. Mit diesem Schritt bringt sie ein ganzes System ins Wanken: Antiope folgt ihrer Lust, geht in den Wald und kehrt schwanger zurück. Ihr gekränkter Vater nimmt sich daraufhin das Leben, erteilt aber zuvor seinem Bruder Lykos den Auftrag, Antiope für ihren Ungehorsam zu bestrafen. Für die Autorin Anne Jelena Schulte ist Antiope eine Stimme, die doppelt fehlt. Weil das gleichnamige Drama von Euripides verloren ging. Aber auch, weil Antiopes Stimme im Mythos diejenige ist, die keine Eigenheit entfalten, sondern wieder eingetaktet werden soll in die herrschenden patriarchalen Verhältnisse.
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1991Todesflug KAL 007
So wurde der koreanische Jumbo abgeschossen. Eine Enthüllung aus der Sowjetunion
by Illesch, Andrej; Illesch, Jelena
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March 2018Umgang mit sexueller Gewalt in Einrichtungen für Kinder und Jugendliche
Eine praktische Orientierungshilfe für pädagogische Fachkräfte
by Allroggen, Marc; Gerke, Jelena; Rau, Thea; Fegert, Jörg M.
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The ArtsFebruary 2022"I am Jugoslovenka!"
Feminist performance politics during and after Yugoslav Socialism
by Jasmina Tumbas, Amelia Jones, Marsha Meskimmon
"I am Jugoslovenka" argues that queer-feminist artistic and political resistance were paradoxically enabled by socialist Yugoslavia's unique history of patriarchy and women's emancipation. Spanning performance and conceptual art, video works, film and pop music, lesbian activism and press photos of female snipers in the Yugoslav wars, the book analyses feminist resistance in a range of performative actions that manifest the radical embodiment of Yugoslavia's anti-fascist, transnational and feminist legacies. It covers celebrated and lesser-known artists from the 1970s to today, including Marina Abramovic, Sanja Ivekovic, Vlasta Delimar, Tanja Ostojic, Selma Selman and Helena Janecic, along with music legends Lepa Brena and Esma Redzepova. "I am Jugoslovenka" tells a unique story of women's resistance through the intersection of feminism, socialism and nationalism in East European visual culture.