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View Rights PortalIndependent publisher founded in 1989 and releasing around 50 new titles each year both in fiction (literary; contemporary) and non-fiction (history; art; religion , biographies)
View Rights Portal»Wenn Shakespeare der größte Dichter und Mietti der größte Schauspieler, dann ist Unseld der größte Verleger.« »Thomas Bernhard und Frankfurt«, erzählt vom ersten Kontakt des Autors zum Verlag Suhrkamp und dessen Beziehung zum Verleger Siegfried Unseld.
In dem Interview zu seinem 50. Geburtstag erklärte Thomas Bernhard: »Negativ ist alles, gibt nicht Positives.« Später konstatierte er lakonisch: »Es ist eh’ alles positiv.« Ist also Thomas Bernhard der große Unfaßbare, der im gleichen Atemzug Gegenteiliges behauptet? Ist sein Werk vielleicht finster und sein Autor ein fröhlicher Clown? Ist er bloß ein opportunistischer Übertreibungskünstler bei allem und jedem? Oder ist er doch der schärfste Kritiker der politischen Verhältnisse im allgemeinen und des »katholisch-nationalsozialistischen Österreich« im besonderen? Der vorliegende Band versammelt kurze und längere Texte von Thomas Bernhard, er berücksichtigt alle Gattungen – vom Roman bis zum einzeiligen Leserbrief – und präsentiert das Bernhardsche Werk als einen Kontinent, auf dem es viele überraschende Entdeckungen zu machen gibt. Er bietet somit Bernhard-Anfängern wie Fortgeschrittenen, ja sogar den Spezialisten überraschende und ungeahnte neue Literatur- und Geisteslandschaften.
Als Misanthrop galt Thomas Bernhard, und er verstand es sehr gut, dieses Bild während seines ganzen Lebens zu vermitteln. Er gab in dieser Rolle zahlreiche Interviews, die inzwischen legendären Charakter besitzen. Das hier zum ersten Mal veröffentlichte Interview, das Peter Hamm 1977 führte, ist eine Sensation: Thomas Bernhard vertraute Peter Hamm, der den ersten (1957 erschienenen) Gedichtband des inzwischen berühmt gewordenen Autors hymnisch begrüßt hatte, in besonderem Maße. So antwortete er, ungespielt, ohne Zurückhaltung, offen, auf sämtliche Fragen des Lebens und Schreibens. In diesem großen Interview ist also zu erfahren, warum Bernhard schrieb, wie er schrieb, warum er so lebte, wie er lebte.
Im Mai 1963 erschien in einer Auflage von 2000 Exemplaren Thomas Bernhards Roman »Frost« im Insel Verlag. Gleich nach Erscheinen erregte der Roman größte Aufmerksamkeit: Noch nie hatten die Rezensenten und Leser derartig aufwühlende Sätze über einen froststarren, finsteren Ort namens Weng im höchsten Österreich gelesen. Der Maler Strauch beschimpfte an dieser Stelle Gott und die Welt, erkannte um sich herum nur Kranke, Kretins und Todgeweihte. (Für den Roman erhielt Bernhard nicht nur den Bremer Literaturpreis, sondern auch den Österreichischen Staatspreis für Literatur, was die Gemeinde Weng zu heftigen Protesten beim Bundesminister wegen Verleumdung einer ganzen Gemeinde veranlasste.) Um das Irritationspotenzial dieses Romans einzugrenzen, verlegten die Interpreten sich schon bald darauf, die sinnlosen, widersinnigen Wortkaskaden des Malers als prototypisch für einen pathologischen Charakter anzusehen, der seinerseits prototypisch den Zerfall unserer Gegenwart vorlebt. Aus den vielen Vorstufen zu »Frost« präsentiert dieser Band aus Anlass des 50-jährigen Erscheinens eine frühe Fassung, in der ein Eisenbahner mit dem Namen Leichtlebig bei einer Kur in Schwarzach (bei Goldegg-St.Veit) einem Lehrer begegnet und mit ihm ausgedehnte Spaziergänge unternimmt. Die zweite der für diesen Band ausgewählten Vorstufen datiert aus der Zeit unmittelbar vor der Fertigstellung des Romans: Die »Argumente eines Winterspaziergängers« gab Thomas Bernhard seinem Freund Gerhard Fritsch, damit dieser sie in der von ihm herausgegebenen Zeitschrift »Wort in der Zeit« publizierte: Bernhard hat für diese Vorabveröffentlichung des Romans signifikante Passagen aus diesem zusammengestellt und sie zu einem 19-seitigen Manuskript zusammengefügt – eine Veröffentlichung kam allerdings nicht zustande.
An innovative & different princess story! • The three princesses love to quarrel • Original and incredibly witty • Written by Ursula Poznanski and stunning illustrations by Sabine Büchner • Translation Grant! Bianca, Violetta and Rosalind are three adorable princesses. But they share a tiny quirk: they love to argue! One day a visitor asks for entrance into the castle. Prince Waldomir doesn’t enjoy hunting dragons anymore and rather prefers to get married know. Of course each princess is convinced to be the best choice and the prince’s one and only. So a rat race is launched before they have even met the puny prince for the first time…
Thomas Bernhard hat sich selten auf Interviews vor laufender Kamera eingelassen. Die Fernsehjournalistin Krista Fleischmann allerdings schätzte er als einfühlsame Gesprächspartnerin, mit der zusammen zwei – mittlerweile legendäre – Filminterviews entstanden: die Monologe auf Mallorca (1981) und der in Madrid gedrehte Film Die Ursache bin ich selbst (1986). Ein Interview zu Bernhards 1984 erschienenem Roman Holzfällen rundet diesen Band ab, der über die Filmfassungen hinaus auch die nicht gesendeten Texte enthält. Bernhard selbst fand Krista Fleischmanns Arbeit »ganz großartig ... Am liebsten würde ich sofort wieder etwas mit Ihnen machen, meinen Nachruf vielleicht.«Nachdenklich und charmant, unterhaltsam, ironisch und maßlos übertreibend – Thomas Bernhard zeigt sich in diesem Band für Einsteiger wie für Kenner von seiner besten, von einer höchst vergnüglichen Seite.
30 Jahre alt, ohne Resonanz auf seine bis dahin veröffentlichten drei Gedichtbände, vom eigenen überragenden schriftstellerischen Können allerdings überzeugt, schreibt Thomas Bernhard im Oktober 1961 an Siegfried Unseld: "Vor ein paar Tagen habe ich an Ihren Verlag ein Prosamanuskript geschickt. Ich kenne Sie nicht, nur ein paar Leute, die Sie kennen. Aber ich gehe den Alleingang." Obwohl der Suhrkamp Verlag das Manuskript ablehnte, gingen der Alleingänger und der Verleger seit dem Erscheinen von Bernhards erstem Roman "Frost" 1963 gemeinsam den Weg, der den Autor in die Weltliteratur führte. In den etwa 500 Briefen zwischen beiden entwickelt sich ein einzigartiges Zwei-Personen-Schauspiel: Mal ist es eine Tragödie, wenn etwa Bernhard die aus seinen Werken bekannten Schimpftiraden auf den Verleger losläßt, der seinerseits auf die Überzeugungskraft des Arguments setzt. Dann gibt Bernhard ein Kammerspiel mit Unseld als Held – 1973 schreibt er ihm: "mit grösster Aufmerksamkeit, mit allen Möglichkeiten, gehe ich gern mit Ihnen." 1984 agieren beide, bei der Beschlagnahme von "Holzfällen", als Kämpfer für die Literatur in einem von Dritten inszenierten Schurkenstück. Es dominiert das Beziehungsdrama: Der Autor stellt die für sein Werk und seine Person unabdingbaren Forderungen. Der Verleger seinerseits weiß, daß gerade bei Bernhard rücksichtslose Selbstbezogenheit notwendige Voraussetzung der Produktivität ist. Solch einen dramatischen Briefwechsel zwischen Autor und Verleger, in dem bei jeder Zeile alles auf dem Spiel steht, kennt das Publikum bislang nicht.
Sabine Ludwigs "Ein Haufen Ärger" entführt in die wunderbar skurrile Welt einer Gruppe tierischer Bewohner eines verlassenen Hausboots. Mit viel Charme und Wortwitz wird das Zusammenleben des klugen Mopses Anton, Van Gogh, dem einohrigen Straßenkater, Chou-Chou, der hochnäsigen Perserkatze, Rudolf, der wasserscheuen Wasserratte, und weiteren liebenswerten Charakteren wie einem Blässhuhn, einem eitlen Papagei und einer ängstlichen Pythonschlange beschrieben. Ihr friedliches Zusammenleben wird jäh von einer Bande Hunde bedroht, die das Hausboot für sich beanspruchen wollen. Doch die ungleichen Freunde lassen sich nicht so leicht unterkriegen und beweisen, dass auch die kleinste und ängstlichste Kreatur Großes bewirken kann. Die humorvollen und detailreichen Illustrationen von Sabine Wilharm geben der Geschichte zusätzlichen Glanz und machen das Buch zu einem Lesevergnügen für Jung und Alt. Charmante und humorvolle Tiergeschichte: Ideal für Kinder ab 4 Jahren, die tierische Abenteuer lieben. Lebensnahe Charaktere mit liebenswerten Macken: Macht die Geschichte nachvollziehbar und lehrreich. Spannende Handlung mit wichtigen Botschaften: Vermittelt Werte wie Freundschaft, Mut und das Überwinden von Ängsten. Reich und farbenfroh illustriert: Sabine Wilharms Illustrationen sind ein echter Blickfang und unterstützen die Geschichte perfekt. Vielseitig einsetzbar: Geeignet für das Vorlesen zu Hause, in Kindergärten oder Schulen. Fördert die Vorstellungskraft: Regt die Fantasie der Kinder an und inspiriert zu kreativem Denken. Mit viel Witz und Ironie geschrieben: Bietet auch erwachsenen Vorlesern unterhaltsame Momente. Beliebte Autorin und Illustratorin: Sabine Ludwig und Sabine Wilharm sind ein Garant für hochwertige Kinderliteratur.
Das vorliegende Lesebuch versteht sich als Vorschlag und Einladung zu einer Erkundung des Bernhardschen Schreibens, dessen begriffs- und geschichtenzerstörende Irritationskraft den Leser in seinen Sog zieht und ihn jene Haltung einnehmen läßt, die Thomas Bernhard als die seinem Werk angemessene beschrieben hat: »Man soll sich vorstellen, man ist im Theater, man macht mit der ersten Seite einen Vorhang auf, der Titel erscheint, totale Finsternis – langsam kommen aus dem Hintergrund, aus der Finsternis heraus, Wörter, die langsam zu Vorgängen äußerer und innerer Natur, gerade wegen ihrer Künstlichkeit besonders deutlich zu einer solchen werden.«
Schultüte auf für Sabine Ludwig! Das erste Schuljahr ist ein Riesenabenteuer. Vor allem für die frischgebackenen Erstklässler: Man muss den Schulweg lernen, den Schulteufel verjagen und dann auch noch dieses tückische Alfa-Bett lernen. Unterhaltsam erzählt Schulgeschichten-Expertin Sabine Ludwig frech, intelligent und warmherzig von diesem spannenden ersten Jahr im Klassenzimmer. Das verflixte Alfa-Bett. Schultütengeschichten von Sabine Ludwig sind kurze Geschichten aus dem Schulalltag zum Vorlesen und erstem Selbstlesen.
Mit Meisterin Sabine Ludwig auf Klassenreise. Franz und Aki haben es tatsächlich in die fünfte Klasse geschafft! Doch gibt es da nicht noch eine Geschichte der chaotischen 4a, die nie erzählt wurde? Na klar: die von ihrer Klassenfahrt! Miss Braitwhistle zusammen mit der 4a auf Reisen? Das kann ja nur durcheinander gehen. Und dann war da noch dieser peinliche Vorfall, an den Franz auf keinen Fall denken möchte. »Sprecher Jens Wawrczeck ist pures Hörvergnügen!« Hamburger Morgenpost In der Geschichte "Klassenreise mit Miss Braitwhistle" vermittelt die beliebte Lehrerin aus der Feder von Sabine Ludwig Werte ohne erhobenen Zeigefinger.
Entdecke das chaotisch-magische Schulabenteuer "Hilfe, mein Lehrer geht in die Luft!" von Bestsellerautorin Sabine Ludwig. In dieser herzerwärmenden Geschichte begleiten wir den zwölfjährigen Felix und seine Freunde durch einen turbulenten Schulalltag, der durch den neuen Vertretungslehrer Dr. Dr. Witzel und unerwartete magische Wendungen auf den Kopf gestellt wird. Als ein Experiment außer Kontrolle gerät, finden sich Felix und seine Freunde in einem Strudel aus Abenteuern wieder, in dem Freundschaft, Mut und ein Hauch von Zauberei die Schlüssel zur Lösung sind. Sabine Ludwig verbindet in ihrer gewohnt humorvollen und sprachgewandten Art fantastische Elemente mit den Herausforderungen des Schulalltags, sodass eine Geschichte entsteht, die junge Leserinnen und Leser gleichermaßen begeistert und inspiriert. Fesselnde Schulgeschichte mit einem magischen Twist: Bietet eine einzigartige Kombination aus realistischem Schulalltag und fantastischen Elementen. Starke Charaktere und Freundschaftsthemen: Felix und seine Freunde zeigen, wie wertvoll Freundschaft und Zusammenhalt sind, besonders in herausfordernden Zeiten. Humorvolles Lesevergnügen: Sabine Ludwigs charakteristischer Humor und Sprachwitz machen dieses Buch zu einem Vergnügen für junge Leser. Fördert die Lesemotivation: Ideal für Lesemuffel dank der großen Schrift, tollen Bilder und spannenden Handlung, die zum Weiterlesen animiert. Lehrreiche Momente: Neben Unterhaltung bietet das Buch wertvolle Lektionen über Selbstvertrauen, Mut und die Kraft der Fantasie. Vielseitige Themen: Von der Bewältigung von Schulstress bis hin zur Bedeutung von Träumen und Zielen – ein Buch, das viele wichtige Kinderthemen abdeckt. Beliebte Autorin: Sabine Ludwig ist bekannt für ihre fesselnden Kinderbücher, die junge Leser begeistern und zum Nachdenken anregen. Perfektes Geschenk: Ein ideales Buch für Kinder, die Abenteuer lieben, sowie ein großartiges Geschenk für Geburtstage, Feiertage oder als Belohnung. Teil einer erfolgreichen Buchreihe: Fans von "Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft" werden dieses neue Abenteuer lieben, das auch als eigenständige Geschichte funktioniert.
Aus dem Englischen von Sabine Hübner, Bernhard Kleinschmidt und Thomas Mohr
Nicht wenige Kinder sind heute übermäßig unruhig, haben Schwierigkeiten, stillzusitzen und sich zu konzentrieren. Die Entspannungspädagogin Sabine Seyffert lädt „Zappelkinder“ dazu ein, sich ganz bewusst zu entspannen. Ihre Geschichten nehmen die Kinder mit auf die Reise ins Land der Fantasie und der schöpferischen Kräfte. So finden sie zu mehr innerer Ruhe, Gelassenheit, Mut und Kreativität.
Vorlesebuch ab 3 Jahren mit lustigen Reimen für Kinder. Oh nein, der Nachbar hat ein Gipsbein und kann sich kaum bewegen. Die sieben kleinen Hasen sind natürlich sofort zur Stelle und greifen ihm unter die Arme! Sie räumen auf, kaufen ein und sorgen dafür, dass es dem alten Herrn Meier richtig gut geht. Im Gegenzug können die kleinen Hasen Herrn Meier als Schiedsrichter gewinnen, wenn sie über die Wiese rasen und Fußball spielen. Gemeinsam geht einfach alles besser, und wenn man sich hilft, sind am Ende alle Gewinner! Sabine Praml und Christiane Hansen zeigen mit den kleinen Hasen, was Hilfsbereitschaft bedeutet. Eine weitere Geschichte aus der Reihe „Wenn sieben kleine Hasen ...“ mit frechen Illustrationen von Christiane Hansen. Das Pappbilderbuch zum Thema Hilfsbereitschaft ist ein tolles Geschenk für Kleinkinder. Passend zur EM 2024 freuen sich kleine Fußballfans besonders über die herumtollenden kleinen Hasen, die ihren Nachbarn unterstützen. Autorin Sabine Praml liefert in diesem Hasenabenteuer wieder lustige Reime für Kinder zum Mitsprechen oder Auswendiglernen.
Kleine Taten, große Wirkung Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Humor und Tiefsinn begeistert Kinderbuch-Bestsellerautorin Sabine Bohlmann in diesem von Stella Dreis wunderbar illustrierten Buch nun auch erwachsene Leser. Sie lädt uns ein, innezuhalten und die Welt aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Was wäre, wenn wir alle einfach freundlicher wären? Wenn ein Lächeln den Unterschied machen könnte? Wenn wir die kleinen Dinge im Leben schätzen würden?In kurzen, humorvollen und tiefsinnigen Texten lässt Bohlmann den Leser in eine Welt der Möglichkeiten eintauchen – mal heiter, mal nachdenklich, aber immer inspirierend. Perfekt als Geschenk oder als persönliche Auszeit. Ein Buch, das zeigt, wie kleine Träume Großes bewirken können. Was wäre, wenn...: Ein Buch über den Sinn des Lebens Die große Kraft der kleinen Gedanken: Das erste Bilderbuch für Erwachsene von Erfolgsautorin Sabine Bohlmann. Mut zur Veränderung: Eine inspirierende Einladung, die Welt mit kleinen Taten und Gesten mitzugestalten. Für ein positives Mindset: Mit humorvollen und tiefsinnigen Texten ermutigt Sabine Bohlmann die Leser*innen, ihre Potenziale zu entdecken und ihren eigenen Weg zu gehen. Fantastisch illustriert: Die atmosphärischen Bilder von Stella Dreis verleihen dem Buch eine ganz besondere Magie. Neue Perspektiven: Das außergewöhnliche Bilderbuch eignet sich hervorragend als Geschenk für liebe Menschen, die sich nach positiven Veränderungen sehnen. Die Schönheit des Lebens feiern mit DRESSLERillustro!DRESSLERillustro steht für sorgfältig kuratierte Geschenkbücher mit einzigartigen Bildern und Texten. Die reich illustrierten Bilderbücher für Erwachsene von namhaften Autor*innen und Illustrator*innen begeistern durch ihre hohe inhaltliche und optische Qualität. Bei DRESSLERillustro dreht sich alles um die großen Themen unserer Zeit: Liebe, Hoffnung, Sehnsucht, Naturverbundenheit, Selbstfürsorge. Jedes Buch ist ein kleines Kunstwerk und ein wertvolles Geschenk für einen lieben Menschen oder für sich selbst. Für kleine Auszeiten und Momente des Innehaltens und Reflektierens.
Einen unfilmischeren Erzähler als Thomas Bernhard kann man sich kaum vorstellen: Er verachtete Details und Beschreibungen, vermied es peinlich genau, mit der Sprache die Möglichkeiten des Bilds nachzuahmen. »Ich schreib’ immer nur Begriffe, und da heißt’s immer Berge oder eine Stadt oder Straßen, aber wie die ausschauen …« Welchen Mehrwert das Medium Film trotz oder gerade wegen der Bernhardschen Invektivkaskaden haben kann, dokumentieren die beiden langen Interviews, die die Journalistin Krista Fleischmann in den achtziger Jahren auf Mallorca und in Madrid mit ihm führte. Sie zeigen Bernhard, der sich vom Kameramann extra »unkonventionelle Bilder« gewünscht hatte, »die man üblicherweise wegwirft«, von seiner besten, seiner vergnüglichsten Seite: am Hafen, beim Stierkampf und in Cafés. Dabei plaudert er über die Lust und den Tod, über die Unterhosen des Papstes und die Frauen im allgemeinen, über Bach und das Fernsehen – in diesem Fall das spanische: »Und wenn man die Sprache nicht versteht, ist das sehr erholsam, weil man immer mehr hineintut, als sie wirklich aussagen, die Bilder, wahrscheinlich.«