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        June 1996

        Identität, Leiblichkeit, Normativität

        Neue Horizonte anthropologischen Denkens

        by Donatus Thürnau, Annette Barkhaus, Matthias Mayer, Neil Roughley

        Trotz aller Kritik hat philosophische Anthropologie gegenwärtig Konjunktur. Wie Anthropologie heute noch betrieben werden kann, zeigt dieser Band, indem er transdisziplinär verschiedene Positionen aus Philosophie, Biologie, Psychologie, Soziologie und Geisteswissenschaft zusammenführt. Im Zentrum steht die Frage nach der Ausbildung einer Identität. Entgegen der traditionellen Sichtweise, Identität überwiegend als geistige zu bestimmen, kann ein menschliches Selbstverhältnis ohne die Berücksichtigung körperlicher oder gesellschaftlicher Dimensionen nicht hinreichend erschlossen werden. Mit der Hinwendung zu leiblichen Bedürfnissen und der Thematisierung der Weisen, sich zu sich selbst zu verhalten, wird es nicht zuletzt notwendig, auch das Verhältnis von Anthropologie und Normativität neu zu diskutieren.

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        April 2008

        Das Paradox des Nationalen

        Territorium, Autorität und Rechte im globalen Zeitalter

        by Ulrich Beck, Saskia Sassen, Nikolaus Gramm

        Der Nationalstaat ist die komplexeste Institution, die die Menschheit je hervorgebracht hat, wie Saskia Sassen in ihrer neuen historisch-theoretischen Studie darlegt. Er ist das (Zwischen-)Ergebnis einer Jahrhunderte dauernden Entwicklung von Feudalismus, Kirche und Reich. Doch seine größte Transformation steht gerade erst am Anfang – wir bezeichnen sie als Globalisierung. Sassens Hauptthese lautet: Globalisierung findet in einem weit größeren Maße, als gewöhnlich anerkannt wird, innerhalb des Nationalen statt. Gerade das Nationale ist eine der Schlüsselinstanzen, die eine Entwicklung des globalen Rahmens erst möglich machen. Zugleich besteht ein Großteil der Globalisierung aus enorm vielfältigen Mikroprozessen, die zu entnationalisieren beginnen, was national konstruiert worden war: Politik, Kapital, städtische Räume, zeitliche Strukturen und vieles mehr.

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        February 2021

        Der moralische Nexus

        Frankfurter Vorlesungen

        by R. Jay Wallace, Karin Wördemann

        R. Jay Wallace geht in seinen Frankfurter Vorlesungen der Frage nach, inwiefern die Moral als eigenständiger Bereich einer »bilateralen Normativität« verstanden werden kann. Eine solche »bilaterale Normativität«, wie sie etwa in Abmachungen, Verträgen oder Versprechen, aber auch in familiären Beziehungen zum Tragen kommt, ist ihm zufolge insofern spezifisch, als sie zwei Personen so miteinander verbindet, dass ihre jeweiligen normativen Situationen nur mit Bezug auf die Lage der anderen Person verstanden werden können. Dass diese Situationen genuin moralisch sind, zeigt Wallace in seinem Text, der spannende Perspektiven auf den so schwierigen Begriff der Normativität eröffnet.

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        November 2007

        Normativität und Rechtskritik

        Tagungen des Jungen Forums Rechtsphilosophie in der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie im September 2006 in Würzburg und im März 2007 in Frankfurt am Main

        by Herausgegeben von Bung, Jochen; Herausgegeben von Valerius, Brian; Herausgegeben von Ziemann, Sascha

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        December 1966

        Normstruktur und Normativität.

        Zum Verhältnis von Recht und Wirklichkeit in der juristischen Hermeneutik, entwickelt an Fragen der Verfassungsinterpretation.

        by Müller, Friedrich

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        June 2017

        Personen, Normativität, Moral

        Ausgewählte Aufsätze

        by Derek Parfit, Matthias Hoesch, Sebastian Muders, Markus Rüther, Anneli Jefferson, Nadine Mooren

        Derek Parfits bahnbrechende Arbeiten zur personalen Identität, zur Metaethik und zur normativen Ethik prägen seit Jahrzehnten die Debatten der praktischen Philosophie weltweit. Seine zentrale Frage lautet: Worauf kommt es eigentlich an? Er beantwortet sie mit einer innovativen Theorie, die eine reduktionistische Auffassung von personaler Identität mit einer objektiven Theorie praktischer Gründe und einer verblüffenden Vereinigung von Kantianismus, Kontraktualismus und Konsequentialismus verbindet. Erstmals liegen mit diesem Band nun Texte in deutscher Übersetzung vor, die das philosophische Schaffen Parfits in seiner ganzen Breite abdecken.

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        October 2019

        Perspektive und Lebensform

        Zur Natur von Normativität, Sprache und Geist

        by Oliver Schütze

        Das Bild, das naturalistische Erklärungen von unseren Sprach- und Denkpraktiken zeichnen, ist unserem Selbstverständnis fremd. Das philosophische Vorhaben von Oliver Schütze ist es, diese Spannung ernst zu nehmen, ohne den naturalistischen Rahmen zu verlassen. Seine zentrale These lautet, dass sich mit Hilfe des Begriffs der Lebensform ein angemessenes Verständnis solcher Phänomene wie Bedeutung, mentale Gehalte und Normativität entwickeln lässt. Soll dieses Vorhaben nicht willkürlich sein, muss es jedoch im Rahmen einer naturalistischen Theorie methodologisch kontrolliert werden, wie Schütze in seinem luziden Buch zeigt.

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        May 2004

        Begründen und Begreifen

        Eine Einführung in den Inferentialismus

        by Robert B. Brandom, Eva Gilmer

        Seit dem Erscheinen seines Meisterwerkes Expressive Vernunft gilt Robert B. Brandom als einer der wichtigsten Philosophen der Gegenwart. In Begründen und Begreifen widmet er sich nun in konziser Form seinem wichtigsten Thema, nämlich der Klärung des Gebrauchs und Gehalts von Begriffen. Ausgehend von der These, daß sich der Gehalt von Begriffen durch deren Rolle im Schlußfolgern bestimmt, gelingt Brandom eine überraschende Klärung solch wichtiger philosophischer Probleme wie unter anderem des Problems der Normativität, der Intentionalität und Repräsentationalität des Denkens und Sprechens oder der Objektivität begrifflichen Gehalts. Begründen und Begreifen kann als Prolegomena zu Brandoms Philosophie gelesen werden.

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        February 2004

        Philosophie der Übertreibung

        by Alexander García Düttmann

        Wer übertreibt, kann etwas unterstreichen, was sonst unbemerkt bleibt. Er kann das Übertriebene aber auch durch die Übertreibung zum Verschwinden bringen. Je uneingeschränkter und kompromißloser er übertreibt, desto größer mag die Anziehungskraft sein, die von seinen Übertreibungen ausgeht. Die Übertreibung wird zu einer philosophischen Frage, wo begrifflich das Verhältnis von Ausnahme und Regel geklärt werden soll, also das Verhältnis des Denkens zu einer Grenze. Läßt sich ohne Übertreibung – ohne einen uneinholbaren Überschuß oder einen unauflösbaren Rest ein Gedanke überhaupt denken? Vielleicht muß man, will man einen Gedanken verstehen, eine Übertreibung und einen Abbruch des Übertreibens in ihm ausmachen. Dieser Abbruch verneint nicht die Übertreibung, sondern bewahrt ihre aufdeckende und erschließende Kraft. Übertreibung und Tatsachen, Wahrheit, Aufklärung, Vertrauen, Normativität, Trauma, Politik, Instititution und Kunst sind die Themen dieses Buches.

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        February 1992

        Normativität und sozialer Geltungsgrund des Rechts.

        Zur Revision und Reformulierung der Normentheorie von Theodor Geiger.

        by Gromitsaris, Athanasios

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        February 1971

        Die Rechtsfiguren einer "Normativität des Faktischen".

        Untersuchungen zum Verhältnis von Norm und Faktum und zur Funktion der Rechtsgestaltungsorgane.

        by Grimmer, Klaus

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        April 1999

        Die Konstitution der Moralität

        Transzendentale Anthropologie und praktische Philosophie

        by Thomas Rentsch

        Die Analysen von Rentsch berühren nicht nur die Grundlagen der Ethik, sondern auch die Methode der Philosophie im Anschluß an Phänomenologie, Hermeneutik und Sprachanalyse nach Heidegger und Wittgenstein. Sie weisen auf die fundamentale Bedeutung der praktischen Grundlagen aller unserer Lebensvollzüge, auch unserer theoretischen und wissenschaftlichen Orientierungen hin und leisten damit eine Ortsbestimmung der Philosophie. Es wird gefragt: Wie ist eine menschliche Welt überhaupt möglich? Bei der Beantwortung dieser Frage zeigt sich: Philosophische Anthropologie und Moralphilosophie können nicht unabhängig voneinander entwickelt werden, sondern verweisen systematisch aufeinander. Rentsch kritisiert die diskursethischen Ansätze von Apel und Habermas, die analytische Ethik von Tugendhat sowie den Neoaristotelismus wegen unzureichender anthropologischer und sprachenanalytischer Fundamente. Seine Destruktion eines subjektzentrierten philosophischen Denkens führt zur Entfaltung einer Konstitutionsanalyse kommunikativer Lebensformen diesseits der Dichotomie eines formalistischen Universalismus und einer materialen Tugendethik. Auf diese Weise wird die Kritik Heideggers und Wittgensteins am Cartesianismus für die praktische Philosophie fruchtbar gemacht. Auf der Grundlage einer negativen Anthropologie menschlicher Würde und einer Ethik wechselseitiger Entzogenheit wird ein hermeneutischer Universalisums entwickelt. Die Untersuchung richtet sich mit einer neuartigen Analyse der einsichtsbezogenen Sprache der Moral gegen einen unkritischen Dualismus von Faktizität und Normativität. So kann auch die geläufige Sicht des Verhältnisses der Ethik des Aristoteles zur praktischen Philosophie Kants revidiert werden. Das neue Vorwort »Methode und Selbsterkenntnis« kommentiert die bisherige Anschlußdiskussion und stellt weitere Argumente für die Kernthesen des Buches vor.

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