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华东师范大学出版社 East China Normal University Press
East China Normal University Press Ltd. (ECNUP), established in 1957, is one of the two oldest publishers in China specializing in education publicationsas well as the top-ranking publisher in education. ECNUP is the top publishing house in Shanghai, and ranks among China's top 100 presses.
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Promoted ContentOctober 2015
Normativität und Macht
Zur Analyse sozialer Rechtfertigungsordnungen
by Rainer Forst
Menschen sind rechtfertigende Wesen; sie orientieren sich an Gründen. Die Regeln und Institutionen, denen sie sich fügen, beruhen auf historisch ausgebildeten Rechtfertigungsnarrativen und bilden insgesamt eine – spannungsreiche und dynamische – normative Ordnung. Jenseits der überkommenen Alternative von »idealen« und »realistischen« Theorien zeigt Rainer Forst in diesem Buch, wie eng die Begriffe der Normativität und der Macht zusammenhängen: Macht beruht auf dem Vermögen, den Raum der Rechtfertigungen für andere beeinflussen, bestimmen und eventuell abschließen zu können. Eine kritische Theorie der Rechtfertigung muss daher Verhältnisse der Macht auf ihre Begründungen hin befragen und von dort aus über gerechte Ordnungen nachdenken.
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Promoted ContentDecember 1980
Arbeit, Handlung, Normativität
Theorien des Historischen Materialismus 2
by Urs Jaeggi, Axel Honneth, Hans-Martin Lohmann, Axel Honneth
Dem Band »Theorien des Historischen Materialismus« (stw 182) lag die Absicht zugrunde, das unübersichtliche Feld marxismusorientierter Theorieversuche und Diskussionsbeiträge unter dem Gesichtspunkt unterscheidbarer Interpretationen des Historischen Materialismus zu gliedern. Dieser Folgeband konzentriert sich auf Problemschwerpunkte des Historischen Materialismus. Er möchte zwischen den heute konkurrierenden, auf die aktuelle Geschichtserfahrung zugeschnitten Versuchen einer Wiederaneignung des Marxismus eine auf sachliche Probleme bezogene Diskussion anstiften. Die Diskussion in diesem Band bezieht sich in erster Linie auf zwei in der politischen und theoretischen Geschichte des Marxismus bewußt gewordene Schlüsselprobleme, die mit den Begriffen »Arbeit« und »Handlung« sowie dem Begriff »Normativität« angezeigt sind.
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June 1996Identität, Leiblichkeit, Normativität
Neue Horizonte anthropologischen Denkens
by Donatus Thürnau, Annette Barkhaus, Matthias Mayer, Neil Roughley
Trotz aller Kritik hat philosophische Anthropologie gegenwärtig Konjunktur. Wie Anthropologie heute noch betrieben werden kann, zeigt dieser Band, indem er transdisziplinär verschiedene Positionen aus Philosophie, Biologie, Psychologie, Soziologie und Geisteswissenschaft zusammenführt. Im Zentrum steht die Frage nach der Ausbildung einer Identität. Entgegen der traditionellen Sichtweise, Identität überwiegend als geistige zu bestimmen, kann ein menschliches Selbstverhältnis ohne die Berücksichtigung körperlicher oder gesellschaftlicher Dimensionen nicht hinreichend erschlossen werden. Mit der Hinwendung zu leiblichen Bedürfnissen und der Thematisierung der Weisen, sich zu sich selbst zu verhalten, wird es nicht zuletzt notwendig, auch das Verhältnis von Anthropologie und Normativität neu zu diskutieren.
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April 2008Das Paradox des Nationalen
Territorium, Autorität und Rechte im globalen Zeitalter
by Ulrich Beck, Saskia Sassen, Nikolaus Gramm
Der Nationalstaat ist die komplexeste Institution, die die Menschheit je hervorgebracht hat, wie Saskia Sassen in ihrer neuen historisch-theoretischen Studie darlegt. Er ist das (Zwischen-)Ergebnis einer Jahrhunderte dauernden Entwicklung von Feudalismus, Kirche und Reich. Doch seine größte Transformation steht gerade erst am Anfang – wir bezeichnen sie als Globalisierung. Sassens Hauptthese lautet: Globalisierung findet in einem weit größeren Maße, als gewöhnlich anerkannt wird, innerhalb des Nationalen statt. Gerade das Nationale ist eine der Schlüsselinstanzen, die eine Entwicklung des globalen Rahmens erst möglich machen. Zugleich besteht ein Großteil der Globalisierung aus enorm vielfältigen Mikroprozessen, die zu entnationalisieren beginnen, was national konstruiert worden war: Politik, Kapital, städtische Räume, zeitliche Strukturen und vieles mehr.
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February 2021Der moralische Nexus
Frankfurter Vorlesungen
by R. Jay Wallace, Karin Wördemann
R. Jay Wallace geht in seinen Frankfurter Vorlesungen der Frage nach, inwiefern die Moral als eigenständiger Bereich einer »bilateralen Normativität« verstanden werden kann. Eine solche »bilaterale Normativität«, wie sie etwa in Abmachungen, Verträgen oder Versprechen, aber auch in familiären Beziehungen zum Tragen kommt, ist ihm zufolge insofern spezifisch, als sie zwei Personen so miteinander verbindet, dass ihre jeweiligen normativen Situationen nur mit Bezug auf die Lage der anderen Person verstanden werden können. Dass diese Situationen genuin moralisch sind, zeigt Wallace in seinem Text, der spannende Perspektiven auf den so schwierigen Begriff der Normativität eröffnet.
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November 2007Normativität und Rechtskritik
Tagungen des Jungen Forums Rechtsphilosophie in der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie im September 2006 in Würzburg und im März 2007 in Frankfurt am Main
by Herausgegeben von Bung, Jochen; Herausgegeben von Valerius, Brian; Herausgegeben von Ziemann, Sascha
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December 1966Normstruktur und Normativität.
Zum Verhältnis von Recht und Wirklichkeit in der juristischen Hermeneutik, entwickelt an Fragen der Verfassungsinterpretation.
by Müller, Friedrich
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June 2017Personen, Normativität, Moral
Ausgewählte Aufsätze
by Derek Parfit, Matthias Hoesch, Sebastian Muders, Markus Rüther, Anneli Jefferson, Nadine Mooren
Derek Parfits bahnbrechende Arbeiten zur personalen Identität, zur Metaethik und zur normativen Ethik prägen seit Jahrzehnten die Debatten der praktischen Philosophie weltweit. Seine zentrale Frage lautet: Worauf kommt es eigentlich an? Er beantwortet sie mit einer innovativen Theorie, die eine reduktionistische Auffassung von personaler Identität mit einer objektiven Theorie praktischer Gründe und einer verblüffenden Vereinigung von Kantianismus, Kontraktualismus und Konsequentialismus verbindet. Erstmals liegen mit diesem Band nun Texte in deutscher Übersetzung vor, die das philosophische Schaffen Parfits in seiner ganzen Breite abdecken.
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October 2019Perspektive und Lebensform
Zur Natur von Normativität, Sprache und Geist
by Oliver Schütze
Das Bild, das naturalistische Erklärungen von unseren Sprach- und Denkpraktiken zeichnen, ist unserem Selbstverständnis fremd. Das philosophische Vorhaben von Oliver Schütze ist es, diese Spannung ernst zu nehmen, ohne den naturalistischen Rahmen zu verlassen. Seine zentrale These lautet, dass sich mit Hilfe des Begriffs der Lebensform ein angemessenes Verständnis solcher Phänomene wie Bedeutung, mentale Gehalte und Normativität entwickeln lässt. Soll dieses Vorhaben nicht willkürlich sein, muss es jedoch im Rahmen einer naturalistischen Theorie methodologisch kontrolliert werden, wie Schütze in seinem luziden Buch zeigt.
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May 2004Begründen und Begreifen
Eine Einführung in den Inferentialismus
by Robert B. Brandom, Eva Gilmer
Seit dem Erscheinen seines Meisterwerkes Expressive Vernunft gilt Robert B. Brandom als einer der wichtigsten Philosophen der Gegenwart. In Begründen und Begreifen widmet er sich nun in konziser Form seinem wichtigsten Thema, nämlich der Klärung des Gebrauchs und Gehalts von Begriffen. Ausgehend von der These, daß sich der Gehalt von Begriffen durch deren Rolle im Schlußfolgern bestimmt, gelingt Brandom eine überraschende Klärung solch wichtiger philosophischer Probleme wie unter anderem des Problems der Normativität, der Intentionalität und Repräsentationalität des Denkens und Sprechens oder der Objektivität begrifflichen Gehalts. Begründen und Begreifen kann als Prolegomena zu Brandoms Philosophie gelesen werden.
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February 2004Philosophie der Übertreibung
by Alexander García Düttmann
Wer übertreibt, kann etwas unterstreichen, was sonst unbemerkt bleibt. Er kann das Übertriebene aber auch durch die Übertreibung zum Verschwinden bringen. Je uneingeschränkter und kompromißloser er übertreibt, desto größer mag die Anziehungskraft sein, die von seinen Übertreibungen ausgeht. Die Übertreibung wird zu einer philosophischen Frage, wo begrifflich das Verhältnis von Ausnahme und Regel geklärt werden soll, also das Verhältnis des Denkens zu einer Grenze. Läßt sich ohne Übertreibung – ohne einen uneinholbaren Überschuß oder einen unauflösbaren Rest ein Gedanke überhaupt denken? Vielleicht muß man, will man einen Gedanken verstehen, eine Übertreibung und einen Abbruch des Übertreibens in ihm ausmachen. Dieser Abbruch verneint nicht die Übertreibung, sondern bewahrt ihre aufdeckende und erschließende Kraft. Übertreibung und Tatsachen, Wahrheit, Aufklärung, Vertrauen, Normativität, Trauma, Politik, Instititution und Kunst sind die Themen dieses Buches.
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February 1992Normativität und sozialer Geltungsgrund des Rechts.
Zur Revision und Reformulierung der Normentheorie von Theodor Geiger.
by Gromitsaris, Athanasios
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December 2013Positivität, Normativität und Institutionalität des Rechts.
Festschrift für Werner Krawietz zum 80. Geburtstag.
by Herausgegeben von Aarnio, Aulis; Herausgegeben von Hoeren, Thomas; Herausgegeben von Paulson, Stanley L.; Herausgegeben von Schulte, Martin; Herausgegeben von Wyduckel, Dieter
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February 1971Die Rechtsfiguren einer "Normativität des Faktischen".
Untersuchungen zum Verhältnis von Norm und Faktum und zur Funktion der Rechtsgestaltungsorgane.
by Grimmer, Klaus
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April 1999Die Konstitution der Moralität
Transzendentale Anthropologie und praktische Philosophie
by Thomas Rentsch
Die Analysen von Rentsch berühren nicht nur die Grundlagen der Ethik, sondern auch die Methode der Philosophie im Anschluß an Phänomenologie, Hermeneutik und Sprachanalyse nach Heidegger und Wittgenstein. Sie weisen auf die fundamentale Bedeutung der praktischen Grundlagen aller unserer Lebensvollzüge, auch unserer theoretischen und wissenschaftlichen Orientierungen hin und leisten damit eine Ortsbestimmung der Philosophie. Es wird gefragt: Wie ist eine menschliche Welt überhaupt möglich? Bei der Beantwortung dieser Frage zeigt sich: Philosophische Anthropologie und Moralphilosophie können nicht unabhängig voneinander entwickelt werden, sondern verweisen systematisch aufeinander. Rentsch kritisiert die diskursethischen Ansätze von Apel und Habermas, die analytische Ethik von Tugendhat sowie den Neoaristotelismus wegen unzureichender anthropologischer und sprachenanalytischer Fundamente. Seine Destruktion eines subjektzentrierten philosophischen Denkens führt zur Entfaltung einer Konstitutionsanalyse kommunikativer Lebensformen diesseits der Dichotomie eines formalistischen Universalismus und einer materialen Tugendethik. Auf diese Weise wird die Kritik Heideggers und Wittgensteins am Cartesianismus für die praktische Philosophie fruchtbar gemacht. Auf der Grundlage einer negativen Anthropologie menschlicher Würde und einer Ethik wechselseitiger Entzogenheit wird ein hermeneutischer Universalisums entwickelt. Die Untersuchung richtet sich mit einer neuartigen Analyse der einsichtsbezogenen Sprache der Moral gegen einen unkritischen Dualismus von Faktizität und Normativität. So kann auch die geläufige Sicht des Verhältnisses der Ethik des Aristoteles zur praktischen Philosophie Kants revidiert werden. Das neue Vorwort »Methode und Selbsterkenntnis« kommentiert die bisherige Anschlußdiskussion und stellt weitere Argumente für die Kernthesen des Buches vor.