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        May 1978

        Soziale Bewegung

        by Otthein Rammstedt

        Daß sozialen Bewegungen in Industriegesellschaften eine besondere Bedeutung zukommt, scheint ebenso selbstverständlich zu sein wie der Umstand, daß der Begriff in den Sozialwissenschaften nicht verbindlich umschrieben ist. Diese einigermaßen überraschende Diskrepanz wird im ersten Teil der vorliegenden Arbeit erörtert. Die Vielfalt heute angebotener Umschreibungen von sozialer Bewegung läßt sich auf die Geschichte des Begriffs zurückführen, in dem sich wie in kaum einem anderen sozialwissenschaftlichen Terminus aktuelle Geschichte wiederspiegelt. Zugleich findet sich in älteren Fassungen des Begriffs – auch dies ist beispiellos – eine Spur theoretisch unauflösbarer, praktisch hochbrisanter Wirklichkeit. – Im zweiten Teil der Studie wird der Verlauf sozialer Bewegungen als Reaktion auf gesamtgesellschaftliche Krisen analysiert: über den Protest gegen deren Folgen entfaltet sich die Bewegung zur negierenden Kraft der gesellschaftlichen Strukturen, die für die Krisen verantwortlich gemacht werden. – Rammstedts Arbeit versteht sich als Beitrag zur Politischen Psychologie.

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        March 2008

        Individualismus der modernen Zeit

        und andere soziologische Abhandlungen

        by Georg Simmel, Otthein Rammstedt, Otthein Rammstedt

        Die vorliegende Auswahl der kleineren soziologischen Abhandlungen Simmels soll zum einen die Bandbreite der von Simmel angesprochenen Themen widerspiegeln und zum anderen seine verschiedenen theoretischen Zugänge – Simmel spricht in diesem Zusammenhang von »Soziologien« – aufzeigen: Die »Allgemeine Soziologie«, die sich mit Fragen der Gesellschaft und besonders mit den prinzipiellen Relationen zwischen den einzelnen und den aus ihnen gebildeten sozialen Aggregaten beschäftigt; die »Reine oder Formale Soziologie«, die die Formen analysiert, mit denen die Individuen, um die Inhalte (Triebe und Zwecke) umzusetzen, in Wechselwirkung mit anderen treten müssen – und dadurch Gesellschaft konstituieren; und schließlich die »Philosophische Soziologie«, die einerseits die Erkenntnistheorie beinhaltet, andererseits durch Hypothese und Spekulation den unvermeidlich fragmentarischen Charakter jeder Empirie zu einem geschlossenen Gesamtbild zu ergänzen versucht.

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        April 1986

        Deutsche Soziologie 1933–1945

        Die Normalität einer Anpassung

        by Otthein Rammstedt

        "Die Zeit von 1933 bis 1945 bedeutet für die Soziologie in Deutschland eine »Unterbrechung«. Zweifelsohne hat es aber auch unter dem Faschismus in Deutschland eine Soziologie gegeben. Eine grundsätzliche Ablehnung der Soziologie durch die NSDAP oder im Namen der faschistischen Ideologie fand nicht statt; vielmehr wurde die soziologische Methode seitens des Regimes zunehmend gefragt. Die »deutsche Soziologie« trug in einem nicht zu unterschätzenden Umfang zur Institutionalisierung und Professionalisierung der Soziologie in Deutschland bei, ein Prozeß, der über 1945 hinaus gewirkt hat."

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        December 1974

        Gewaltverhältnisse und die Ohnmacht der Kritik

        Mit Beiträgen von Klaus Horn, Niklas Luhmann, Wolf-Dieter Narr, Otthein Rammstedt und Kurt Röttgers. Herausgegeben von Otthein Rammstedt

        by Otthein Rammstedt

        Was die hier versammelten Studien miteinander verknüpft, ist das Unbehagen an einem Verständnis von Gewaltphänomenen und Gewaltverhältnissen, in dem das Leiden an ihnen und ihre Geschichte übergangen oder verschwiegen werden. Ziel der Analysen des Bandes ist es, diese Kaschierung des Leidens aufzubrechen, die abstrakten Nominaldefinitionen von Zwang, Macht, Herrschaft an den wirklichen Erfahrungen der Menschen zu reorientieren, dem »subjektiven Faktor« in den Erklärungs- und Deutungsversuchen zu seinem Recht zu verhelfen.

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        September 2010

        Gesamtausgabe in 24 Bänden

        Band 18: Englischsprachige Veröffentlichungen 1893-1910

        by Georg Simmel, David P. Frisby, Otthein Rammstedt

        Seit etwa 1890 galt Georg Simmel besonders in den USA über mehrere Jahrzehnte als führender europäischer Soziologe und diese Anerkennung fand ihren Ausdruck in den frühen Veröffentlichungen seiner Werke in Amerika, aber auch in der großen Beliebtheit seiner Vorlesungen bei amerikanischen Studenten. Der Band versammelt sämtliche englischsprachigen Veröffentlichungen Simmels, darunter auch Entwürfe nie realisierter soziologischer Monographien. Die Texte wurden von Simmel zu seinen Lebzeiten autorisiert; der Band enthält einen umfangreichen editorischen Apparat in deutscher Sprache.

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        November 2015

        Gesamtausgabe in 24 Bänden

        Band 24: Nachträge. Dokumente. Gesamtbibliographie. Übersichten. Indices

        by Georg Simmel, Otthein Rammstedt, Angela Rammstedt, Erwin Schullerus

        1918, im Jahr seines Todes, schrieb Georg Simmel über seine »Philosophie des Geldes«: »Gewiss ist der Versuch herzlich unvollkommen und unvollständig, aber immerhin als Versuch doch ein völliges Novum. Leider ist gerade diese Bedeutung des Buches bisher weder erkannt noch fruchtbar gemacht worden.« Das sollte sich gründlich ändern. Die »Philosophie des Geldes« gilt heute als einer der großen Klassiker der Soziologie. Sie bildete 1989 den Startpunkt der fulminanten »Georg Simmel Gesamtausgabe«, die nun nach fast 25 Jahren mit Band 24 zu ihrem Abschluss kommt. Der abschließende Band versammelt neben Aufsätzen, Texten aus dem Nachlass sowie Briefen auch verschiedene Simmel betreffende Dokumente. Außerdem enthält er die Gesamtbibliographie seiner Schriften, diverse Auflistungen, etwa seiner Vorlesungen und Vorträge, dazu ein Verzeichnis seiner Wohnsitze, seiner Vorfahren und der Bildnisse, die von ihm überliefert sind. Neben dem bewährten wissenschaftlichen Apparat bietet der Band darüber hinaus die Indices für die Gesamtausgabe, die den Inhalt der 24 Bände über ein alphabetisches und chronologisches Verzeichnis der Texte und ein Gesamtnamenregister umfassend erschließen.

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        October 2000

        Gesamtausgabe in 24 Bänden

        Band 13: Aufsätze und Abhandlungen 1909–1918. Band II

        by Georg Simmel, Klaus Latzel, Otthein Rammstedt

        Simmel schreibt 1916 in seinem Aufsatz Wandel der Kulturformen: „Zwischen dem immer weiter flutenden, mit immer weiter greifender Energie sich ausdehnenden Leben und den Formen seiner historischen Äußerung, die in starrer Gleichheit beharren, besteht unvermeidlich ein Konflikt, der die ganze Kulturgeschichte erfüllt, obgleich er natürlich streckenweise latent bleibt. In der Gegenwart aber scheint er mir für eine große Anzahl von Kulturformen in vollem Gange zu sein.“ Dieser Grundgedanke wird in Simmels Aufsätzen und Abhandlungen zwischen 1909 und 1918 in seinen unterschiedlichen Facetten entfaltet. Sie versammeln kunstphilosophische, metaphysische und erkenntnistheoretische Studien, „glänzende Ideenporträts“ (Der Spiegel) über Künstler wie Rembrandt und Goethe sowie Arbeiten über den Weltkrieg und seine Bedeutung für die europäische Kultur, in denen Lebensphilosophie und Zeitdiagnose einander durchdringen.

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        October 1996

        Gesamtausgabe in 24 Bänden

        Band 14: Hauptprobleme der Philosophie. Philosophische Kultur

        by Georg Simmel, Rüdiger Kramme, Otthein Rammstedt

        Der Band enthält zwei der bedeutendsten Monographien Simmels: die 1910 als Jubiläumsband in der Sammlung Göschen veröffentlichten Hauptprobleme der Philosophie – eine der auflagenhöchsten wissenschaftlichen Publikationen der Zeit – und Philosophische Kultur, die bis heute hochgeschätzte Sammlung meisterlicher Essays. „Philosophische Kultur“ war für Simmel nicht nur ein Titel, sondern Programm. Philosophische Kultur „besteht nicht in der Kenntnis metaphysischer Systeme oder dem Bekenntnis zu einzelnen Theorien, sondern in einem durchgehenden geistigen Verhalten zu allem Dasein, in einer intellektuellen Bewegtheit auf die Schicht hin, in der, in mannigfaltigsten Tiefengraden und angeknüpft an die mannigfaltigsten Gegebenheiten, alle überhaupt möglichen Linien der Philosophie zusammenlaufen“.

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        April 1999

        Gesamtausgabe in 24 Bänden

        Band 16: Der Krieg und die geistigen Entscheidungen. Grundfragen der Soziologie. Vom Wesen des historischen Verstehens. Der Konflikt der modernen Kultur. Lebensanschauung

        by Georg Simmel, Gregor Fitzi, Otthein Rammstedt

        Der (...) Band 16 der Georg Simmel – Gesamtausgabe umfaßt die fünf letzten Einzelveröffentlichungen Simmels aus den Jahren 1917 und 1918. Dabei handelt es sich um: „Der Krieg und die geistigen Entscheidungen. Reden und Aufsätze“ (1917), „Grundfragen der Soziologie. (Individuum und Gesellschaft)“ (1917), „Vom Wesen des historischen Verstehens“ (1918), „Der Konflikt der modernen Kultur. Ein Vortrag“ (1918) und „Lebensanschauung. Vier metaphysische Kapitel“ (1918). (...) Noch vor Erscheinen des letzten Titels starb Georg Simmel. Gertrud Simmel berichtete dem Grafen Keyserling, dass er die „Lebensanschauung“ „seiner Weisheit letzten Schluß“ nannte. „Ich denke es gießt noch einmal ein Füllhorn aus über alle, die ihn zu nehmen verstanden.“ (aus: Editorischer Bericht, S. 426 ff.)

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