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Promoted ContentMay 2003
Georg Simmels »Philosophie des Geldes«
Aufsätze und Materialien
by Otthein Rammstedt, Natalia Cantó i Milà, Christian Papilloud
»Viele Werke der nachfolgenden Kulturkritik und Kulturphilosophie, von Bloch, Benjamin und Adorno über Cassirer bis hin zu Heidegger, sind zu großen Teilen nichts anderes als Fußnoten zu dieser grandiosen Philosophie des Geldes «, konstatierte der Soziologe Dirk Baecker. Dieser Materialienband bietet eine konzise Einführung in dieses Opus magnum Georg Simmels. Neben Aufsätzen, die u. a. der Theoriearchitektur und den Zentralbegriffen, aber auch der Bedeutung des epochalen Buches für Soziologie und Ökonomie gewidmet sind, bietet der Band zeitgenössische Rezensionen und eine umfangreiche Bibliographie.
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Promoted ContentMay 1987
Das individuelle Gesetz
Philosophische Exkurse. Herausgegeben und eingeleitet von Michael Landmann. Neuausgabe 1987 mit einem Nachwort von Klaus Christian Köhnke
by Georg Simmel, Michael Landmann, Klaus Christian Köhnke
Man hat an Simmel, dessen Aufsätze man auch in den Feuilletonspalten großer Tageszeitungen las, zuweilen gerügt, man finde bei ihm mehr die Gedanken als den durchgehenden Grundgedanken einer originären Philosophie. Wie wir jedoch sahen, wachsen die verschiedenen Stücke seiner Lebensphilosophie aus einem einheitlichen Prinzip. Daneben läßt sich noch ein anderes, auf elementarer Ebene seines Denkens liegendes Prinzip aufweisen, von dem her er die Dinge anging und das er freilich selbst nie in völliger Allgemeinheit gefaßt hat. Man könnte dieses Prinzip abkürzend als »Dialektik ohne Versöhnung« bezeichnen. Simmel denkt - und dieses Eigenste bleibt sich durch seine Wandlungen hindurch konstant - nicht von einer metaphysischen Einheit her, die sich erst sekundär in das Einzelne ausfaltet und es nach wie vor auf seinem Grunde trägt und zusammenhält, sondern er macht Ernst mit dem »pluralistischen Universum«. Am Anfang steht das Einzelne, und höhere Ganzheiten kommen - Leibnizisch - erst zustande durch die Beziehungen des Einzelnen aufeinander. Die Kategorien schon des frühen Simmel der »Relativität« im Erkenntnisbereich, der »Wechselwirkung« im sozialen haben hier ihren Ursprung. (Aus der Einleitung von Michael Landmann) Von den Schriften Georg Simmels liegen im Suhrkamp Verlag bereits vor: Schriften zur Soziologie. Eine Auswahl. Herausgegeben und eingeleitet von Heinz-Jürgen Dahme und Otthein Rammstedt (stw 434); Schriften zur Philosophie und Soziologie der Geschlechter. Herausgegeben und eingeleitet von Heinz-Jürgen Dahme und Klaus Christian Köhnke (es 1333). Über Simmel: Georg Simmel und die Moderne. Neue Interpretationen und Materialien. Herausgegeben von Heinz-Jürgen Dahme und Otthein Rammstedt (stw 469). In Vorbereitung: eine etwa zwanzigbändige Ausgabe Gesammelte Schriften, deren erste Bände im Herbst 1988 erscheinen werden.
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May 1978Soziale Bewegung
by Otthein Rammstedt
Daß sozialen Bewegungen in Industriegesellschaften eine besondere Bedeutung zukommt, scheint ebenso selbstverständlich zu sein wie der Umstand, daß der Begriff in den Sozialwissenschaften nicht verbindlich umschrieben ist. Diese einigermaßen überraschende Diskrepanz wird im ersten Teil der vorliegenden Arbeit erörtert. Die Vielfalt heute angebotener Umschreibungen von sozialer Bewegung läßt sich auf die Geschichte des Begriffs zurückführen, in dem sich wie in kaum einem anderen sozialwissenschaftlichen Terminus aktuelle Geschichte wiederspiegelt. Zugleich findet sich in älteren Fassungen des Begriffs – auch dies ist beispiellos – eine Spur theoretisch unauflösbarer, praktisch hochbrisanter Wirklichkeit. – Im zweiten Teil der Studie wird der Verlauf sozialer Bewegungen als Reaktion auf gesamtgesellschaftliche Krisen analysiert: über den Protest gegen deren Folgen entfaltet sich die Bewegung zur negierenden Kraft der gesellschaftlichen Strukturen, die für die Krisen verantwortlich gemacht werden. – Rammstedts Arbeit versteht sich als Beitrag zur Politischen Psychologie.
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March 2008Individualismus der modernen Zeit
und andere soziologische Abhandlungen
by Georg Simmel, Otthein Rammstedt, Otthein Rammstedt
Die vorliegende Auswahl der kleineren soziologischen Abhandlungen Simmels soll zum einen die Bandbreite der von Simmel angesprochenen Themen widerspiegeln und zum anderen seine verschiedenen theoretischen Zugänge – Simmel spricht in diesem Zusammenhang von »Soziologien« – aufzeigen: Die »Allgemeine Soziologie«, die sich mit Fragen der Gesellschaft und besonders mit den prinzipiellen Relationen zwischen den einzelnen und den aus ihnen gebildeten sozialen Aggregaten beschäftigt; die »Reine oder Formale Soziologie«, die die Formen analysiert, mit denen die Individuen, um die Inhalte (Triebe und Zwecke) umzusetzen, in Wechselwirkung mit anderen treten müssen – und dadurch Gesellschaft konstituieren; und schließlich die »Philosophische Soziologie«, die einerseits die Erkenntnistheorie beinhaltet, andererseits durch Hypothese und Spekulation den unvermeidlich fragmentarischen Charakter jeder Empirie zu einem geschlossenen Gesamtbild zu ergänzen versucht.
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November 1992BRD ade!
Vierzig Jahre in Rück-Ansichten von Sozial- und Kulturwissenschaftlern
by Gert Schmidt, Otthein Rammstedt, Otthein Rammstedt, Gert Schmidt, Angela Rammstedt, Christian Gülich, Angela Rammstedt, Klaus Frerichs
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April 1986Deutsche Soziologie 1933–1945
Die Normalität einer Anpassung
by Otthein Rammstedt
"Die Zeit von 1933 bis 1945 bedeutet für die Soziologie in Deutschland eine »Unterbrechung«. Zweifelsohne hat es aber auch unter dem Faschismus in Deutschland eine Soziologie gegeben. Eine grundsätzliche Ablehnung der Soziologie durch die NSDAP oder im Namen der faschistischen Ideologie fand nicht statt; vielmehr wurde die soziologische Methode seitens des Regimes zunehmend gefragt. Die »deutsche Soziologie« trug in einem nicht zu unterschätzenden Umfang zur Institutionalisierung und Professionalisierung der Soziologie in Deutschland bei, ein Prozeß, der über 1945 hinaus gewirkt hat."
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December 1974Gewaltverhältnisse und die Ohnmacht der Kritik
Mit Beiträgen von Klaus Horn, Niklas Luhmann, Wolf-Dieter Narr, Otthein Rammstedt und Kurt Röttgers. Herausgegeben von Otthein Rammstedt
by Otthein Rammstedt
Was die hier versammelten Studien miteinander verknüpft, ist das Unbehagen an einem Verständnis von Gewaltphänomenen und Gewaltverhältnissen, in dem das Leiden an ihnen und ihre Geschichte übergangen oder verschwiegen werden. Ziel der Analysen des Bandes ist es, diese Kaschierung des Leidens aufzubrechen, die abstrakten Nominaldefinitionen von Zwang, Macht, Herrschaft an den wirklichen Erfahrungen der Menschen zu reorientieren, dem »subjektiven Faktor« in den Erklärungs- und Deutungsversuchen zu seinem Recht zu verhelfen.
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September 2010Gesamtausgabe in 24 Bänden
Band 18: Englischsprachige Veröffentlichungen 1893-1910
by Georg Simmel, David P. Frisby, Otthein Rammstedt
Seit etwa 1890 galt Georg Simmel besonders in den USA über mehrere Jahrzehnte als führender europäischer Soziologe und diese Anerkennung fand ihren Ausdruck in den frühen Veröffentlichungen seiner Werke in Amerika, aber auch in der großen Beliebtheit seiner Vorlesungen bei amerikanischen Studenten. Der Band versammelt sämtliche englischsprachigen Veröffentlichungen Simmels, darunter auch Entwürfe nie realisierter soziologischer Monographien. Die Texte wurden von Simmel zu seinen Lebzeiten autorisiert; der Band enthält einen umfangreichen editorischen Apparat in deutscher Sprache.
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November 2015Gesamtausgabe in 24 Bänden
Band 24: Nachträge. Dokumente. Gesamtbibliographie. Übersichten. Indices
by Georg Simmel, Otthein Rammstedt, Angela Rammstedt, Erwin Schullerus
1918, im Jahr seines Todes, schrieb Georg Simmel über seine »Philosophie des Geldes«: »Gewiss ist der Versuch herzlich unvollkommen und unvollständig, aber immerhin als Versuch doch ein völliges Novum. Leider ist gerade diese Bedeutung des Buches bisher weder erkannt noch fruchtbar gemacht worden.« Das sollte sich gründlich ändern. Die »Philosophie des Geldes« gilt heute als einer der großen Klassiker der Soziologie. Sie bildete 1989 den Startpunkt der fulminanten »Georg Simmel Gesamtausgabe«, die nun nach fast 25 Jahren mit Band 24 zu ihrem Abschluss kommt. Der abschließende Band versammelt neben Aufsätzen, Texten aus dem Nachlass sowie Briefen auch verschiedene Simmel betreffende Dokumente. Außerdem enthält er die Gesamtbibliographie seiner Schriften, diverse Auflistungen, etwa seiner Vorlesungen und Vorträge, dazu ein Verzeichnis seiner Wohnsitze, seiner Vorfahren und der Bildnisse, die von ihm überliefert sind. Neben dem bewährten wissenschaftlichen Apparat bietet der Band darüber hinaus die Indices für die Gesamtausgabe, die den Inhalt der 24 Bände über ein alphabetisches und chronologisches Verzeichnis der Texte und ein Gesamtnamenregister umfassend erschließen.
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October 2000Gesamtausgabe in 24 Bänden
Band 13: Aufsätze und Abhandlungen 1909–1918. Band II
by Georg Simmel, Klaus Latzel, Otthein Rammstedt
Simmel schreibt 1916 in seinem Aufsatz Wandel der Kulturformen: „Zwischen dem immer weiter flutenden, mit immer weiter greifender Energie sich ausdehnenden Leben und den Formen seiner historischen Äußerung, die in starrer Gleichheit beharren, besteht unvermeidlich ein Konflikt, der die ganze Kulturgeschichte erfüllt, obgleich er natürlich streckenweise latent bleibt. In der Gegenwart aber scheint er mir für eine große Anzahl von Kulturformen in vollem Gange zu sein.“ Dieser Grundgedanke wird in Simmels Aufsätzen und Abhandlungen zwischen 1909 und 1918 in seinen unterschiedlichen Facetten entfaltet. Sie versammeln kunstphilosophische, metaphysische und erkenntnistheoretische Studien, „glänzende Ideenporträts“ (Der Spiegel) über Künstler wie Rembrandt und Goethe sowie Arbeiten über den Weltkrieg und seine Bedeutung für die europäische Kultur, in denen Lebensphilosophie und Zeitdiagnose einander durchdringen.
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October 1996Gesamtausgabe in 24 Bänden
Band 14: Hauptprobleme der Philosophie. Philosophische Kultur
by Georg Simmel, Rüdiger Kramme, Otthein Rammstedt
Der Band enthält zwei der bedeutendsten Monographien Simmels: die 1910 als Jubiläumsband in der Sammlung Göschen veröffentlichten Hauptprobleme der Philosophie – eine der auflagenhöchsten wissenschaftlichen Publikationen der Zeit – und Philosophische Kultur, die bis heute hochgeschätzte Sammlung meisterlicher Essays. „Philosophische Kultur“ war für Simmel nicht nur ein Titel, sondern Programm. Philosophische Kultur „besteht nicht in der Kenntnis metaphysischer Systeme oder dem Bekenntnis zu einzelnen Theorien, sondern in einem durchgehenden geistigen Verhalten zu allem Dasein, in einer intellektuellen Bewegtheit auf die Schicht hin, in der, in mannigfaltigsten Tiefengraden und angeknüpft an die mannigfaltigsten Gegebenheiten, alle überhaupt möglichen Linien der Philosophie zusammenlaufen“.
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April 1999Gesamtausgabe in 24 Bänden
Band 16: Der Krieg und die geistigen Entscheidungen. Grundfragen der Soziologie. Vom Wesen des historischen Verstehens. Der Konflikt der modernen Kultur. Lebensanschauung
by Georg Simmel, Gregor Fitzi, Otthein Rammstedt
Der (...) Band 16 der Georg Simmel – Gesamtausgabe umfaßt die fünf letzten Einzelveröffentlichungen Simmels aus den Jahren 1917 und 1918. Dabei handelt es sich um: „Der Krieg und die geistigen Entscheidungen. Reden und Aufsätze“ (1917), „Grundfragen der Soziologie. (Individuum und Gesellschaft)“ (1917), „Vom Wesen des historischen Verstehens“ (1918), „Der Konflikt der modernen Kultur. Ein Vortrag“ (1918) und „Lebensanschauung. Vier metaphysische Kapitel“ (1918). (...) Noch vor Erscheinen des letzten Titels starb Georg Simmel. Gertrud Simmel berichtete dem Grafen Keyserling, dass er die „Lebensanschauung“ „seiner Weisheit letzten Schluß“ nannte. „Ich denke es gießt noch einmal ein Füllhorn aus über alle, die ihn zu nehmen verstanden.“ (aus: Editorischer Bericht, S. 426 ff.)