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        January 2001

        Schattenseiten der Globalisierung

        Rechtsradikalismus, Rechtspopulismus und separatistischer Regionalismus in westlichen Demokratien

        by Dietmar Loch, Wilhelm Heitmeyer, Alain Touraine, Klaus Dörre, Helmuth Berking, Michael Zürn, Georg Stauth, Hans-Georg Betz, Pascal Perrineau, Peter A. Ulram, Michael Kazin, Roberto Biorcio, Detlef Oesterreich, Michael Vester, Ursula Birsl, Peter Lösche, Michael Bös, Volker M. Heins, Herbert Kitschelt, Claus Leggewie, Dietmar Loch, Wilhelm Heitmeyer, Dietmar Loch, Wilhelm Heitmeyer

        In diesem Band geht es um den Zusammenhang zwischen einerseits der Globalisierung und andererseits dem Rechtsradikalismus, dem Rechtspopulismus sowie dem separatistischen Regionalismus in den westlichen Demokratien. Vor dem Hintergrund, dass die Weichen für die politischen Katastrophen im 20. Jahrhundert durch die gesellschaftlichen Umbrüche im 19.Jahrhunden gestellt worden sind, sollen diese Schattenseiten der Globalisierung näher beleuchtet werden. Die internationalen Beiträge analysieren die ökonomischen, kulturellen und politischen Globalisierungs- sowie Fragmentierungsprozesse, untersuchen in Fallbeispielen die autoritären Entwicklungen in Europa und den USA und fragen abschließend nach deren Zukunftschancen in der nationalstaatlich verfassten Demokratie.

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        November 2018

        Die Politische Ökonomie des Populismus

        by Philip Manow

        Populismus ist ein vielgestaltiges Phänomen. Mal ist er rechts, mal links; mal artikuliert er Protest gegen offene Märkte, mal wendet er sich gegen Migration. Auch in der geografischen Verteilung zeigt er sich variantenreich: In Südeuropa dominiert der Links-, in Nordeuropa der Rechtspopulismus. Philip Manow entwickelt eine vergleichende Erklärung für dieses zunächst widersprüchlich erscheinende Bild. Den Ausgangspunkt bilden die jeweiligen wirtschaftlichen Wachstumsmodelle, die Verfasstheit von Arbeitsmarkt und Sozialstaat, kurz die jeweiligen Politischen Ökonomien. Es zeigt sich: Wer vom Populismus reden will, aber vom Kapitalismus nicht, landet immer nur bei Identitätspolitik – und wird dann unweigerlich selbst Partei im Streit.

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        March 2026

        Faschisierung

        Fluchtlinie des Digitalen

        by Simon Strick

        Die Funktion einer Maschine ist, was sie tut. Die digitale Maschine spuckt seit über 20 Jahren regelmäßig und formelhaft Faschismen und Radikalisierung aus. Trumpisierung und Extremismus gewinnen, begegnen möchte man ihnen mit Faktenchecks und Medienkompetenz. Naives Denken, sagt Simon Strick, denn Faschisierung ist eine Grundtendenz digitaler Medien. Rechtspopulismus und Internet entstanden nicht nur zeitgleich, sie arbeiten mit verwandten Formeln und haben die Öffentlichkeit zum Reaktionären hin transformiert. In seiner so luziden wie materialreichen Analyse kommt der Medienwissenschaftler mit Leo Löwenthal zu dem Fazit: Der demokratische Diskurs befindet sich unvorbereitet und hilflos auf der Fluchtlinie der Faschisierung. Ein Umdenken ist nötig.

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        August 2025

        Polarisierung

        Über die Ordnung der Politik

        by Nils C. Kumkar

        Die Debatte um »Polarisierung« ist von einem Widerspruch geprägt. Während immer mehr Menschen eine »Spaltung der Gesellschaft« fürchten, zeigen Umfragen, dass die Einstellungen der Bürger:innen gar nicht auseinanderdriften. Nachdem er sich zuletzt mit »alternativen Fakten« befasste, widmet sich Nils C. Kumkar nun einem anderen Aspekt, der die Debatte über die Debatten verwirrt. Er zeigt, dass die Beobachtung der Gesellschaft notwendigerweise Polarisierung wahrnimmt, da Letztere im politischen System mit seinen Unterscheidungen zwischen Regierung und Opposition sowie zwischen Regierenden und Regierten angelegt ist. Spaltung, so Kumkar, lässt sich letztlich nicht überwinden. Die Frage wäre, wie man produktiver spalten kann. Kumkar bietet nicht nur eine Klarstellung in der Diskussion über Polarisierung, sondern auch eine neue Erklärung für den Erfolg des Rechtspopulismus.

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        April 2021

        Postdemokratie revisited

        by Colin Crouch, Frank Jakubzik

        Mit seinem Buch Postdemokratie sorgte Colin Crouch 2008 in Deutschland für Furore. In seiner so pointierten wie scharfsinnigen Analyse konstatiert er, dass die Demokratie in den westlichen Gesellschaften im Begriff sei, zur bloßen Hülle zu werden: demokratische Wahlen und Institutionen würden zwar aufrechterhalten, politische Entscheidungen jedoch de facto in den Chefetagen der Wirtschaft getroffen. Das Buch wurde zum Überraschungserfolg. Colin Crouch hatte eine Debatte um den Verfall der repräsentativen Demokratie losgetreten und ihr mit ›Postdemokratie‹ einen Namen gegeben.Jetzt legt Crouch eine Bestandsaufnahme seiner Thesen vor: Wie gut haben verschiedene Demokratien die Corona-Pandemie bewältigt? Wie hat der Aufstieg des Rechtspopulismus demokratische Erosionsprozesse beeinflusst? Und welche Rolle spielen feministische Forderungen im Kampf gegen die Postdemokratie?

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        September 2026

        Liberale Demokratie ohne Zukunft

        Was kommt danach?

        by Veith Selk, Dirk Jörke

        Der Blick über die Grenzen zeigt: Die liberalen Demokratien sind in der Defensive, längst ist unklar, ob nicht der Autokratie die Zukunft gehört. Und auch hierzulande haben der Aufstieg des Rechtspopulismus und die Zunahme der sozialen Ungleichheit zu einem Verlust von Vertrauen in die Demokratie geführt, der ihr Verschwinden denkbar werden lässt. Dieser Essay blickt nicht nostalgisch auf die gute alte Zeit der liberalen Demokratie zurück, sondern betrachtet diese als historisch spezifische Ordnung in einer Phase kollektiven Wohlstands, die an ihr Ende gekommen ist. Statt Visionen zur Rettung des Überkommenen zu entwerfen, fragen die Autoren, was danach kommen könnte: Expertokratie, Digitalisierung und verschärfte Exklusionen sind nicht zwangsläufig ein »neuer Faschismus«, stellen aber eine neue Ära von Aufruhr und Ordnungszerfall in Aussicht.

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        August 2026

        Erziehung zur Grausamkeit

        Die Massenpsychologie des Neuen Faschismus

        by Robert Misik

        In Brechts Mann ist Mann aus dem Jahr 1926 wird erprobt, ob man Menschen mitsamt ihrer Einstellungen beliebig formen kann. Der Arbeiter Galy Gay wird binnen einer Woche in eine gefühllose Kampfmaschine der britischen Kolonialarmee »ummontiert«. Keine zehn Jahre später geschah genau das im nationalsozialistischen Deutschland mit einer ganzen Gesellschaft. Im Zuge der Eskalation des Rechtspopulismus zum Rechtsradikalismus und schließlich zu einem neuen Faschismus vollzieht sich vor unseren Augen etwas ganz Ähnliches. Akteure wie Trump und ihre medialen Verstärker bombardieren ihre Gefolgsleute mit einem Trommelfeuer von Skandalisierungen, Häme und Hass. Die US-Heimatschutzministerin Kristi Noem zelebriert einen Kult der Kälte, Björn Höcke träumt von »wohltemperierter Grausamkeit«. Um zu verstehen, wie diese Agitation die Anhängerschaft verändert, befasst Robert Misik sich mit sozialpsychologischen Einsichten von Freud, Adorno und Leo Löwenthal. Er ergänzt sie um hochaktuelle Forschungsergebnisse und zeigt, wie Menschen zur Bestialität erzogen werden können.

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