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View Rights Portal- International Copyright, Licensing, and Literary Agency - International Illustrator Agency and Management Services - Creative Content Development Services
View Rights PortalDie Bilder des italienischen Photographen Pietro Donzelli (1915-1998) erzählen vom Leben der Menschen in Italien vor der Industrialisierung: Neben städtischen Zentren wie Mailand und Neapel ist die Po-Ebene Protagonist seiner metaphysischen Landschaften, in denen die Zeit still zu stehen scheint. Inspiriert von der melancholischen Atmosphäre dieser Bilder, hat Albert Ostermaier zu 24 Photographien von Pietro Donzelli Gedichte geschrieben, die von der Liebe und vom Verlassenwerden erzählen.
Deutsche Liebesgedichte aus fünf Jahrhunderten sind in diesem Band versammelt: Gedichte von Hans Sachs, Matthias Claudius, Johann Wolfgang Goethe, Friedrich Hölderlin, Annette von Droste-Hülshoff, Wilhelm Busch, Rainer Maria Rilke, Georg Trakl und vielen anderen.
Durch den Kiez schleicht Nacht für Nacht ein weißer Fuchs. Ein Flaneur spaziert mit einem Müllbeutel in der Hand durch Mitte. Ein Nachtschwärmer sucht vergeblich nach den altvertrauten Orten. Jemand nimmt ein nächtliches Bad in der Spree. Ein anderer wirft einen Blick aus dem Fenster auf das Treiben in der Kastanienallee. In Friedrichshain heißt es: Schlange stehen, um ins Berghain zu gehen. Am Türsteher vorbei. Am Spreeufer setzt die Party-Taliban ihre Waffe ein: dröhnende Musik. Zwei D-Janes flirten mit dem Publikum. Flüchtige Glücksmomente. Tanzflächenglück. Eine Freundschaft schließen, die es ans Tageslicht schafft. Beim Spätkauf die Nacht ausklingen lassen. Und mit den Frühschichtlern in der S-Bahn sitzen. Berlin bei Nacht hat viele Gesichter. Ist nicht nur Kulisse, Bühne, Laufsteg, Tanz- oder Projektionsfläche, sondern verführerische und schmeichelnde Animateurin. Berlin und die Nacht, das beste Duo aller Zeiten. Davon erzählen neue Geschichten hellwacher Autorinnen und Autoren, Szenegänger und Kenner dieser Stadt. Mit Erzählungen von Imran Ayata, Bernd Begemann, Nora Bossong, Ann Cotten, Jens Friebe, Annett Gröschner, Anna Katharina Hahn, Gregor Hens, Dirk Knipphals, Bernadette La Hengst, Inka Parei, Angela Richter, Kathrin Schmidt, Claudius Seidl, Robert Stadlober, Jörg Sundermeier, Jenni Zylka und anderen.
Karl Philipp Moritz wurde am 15. September 1756 in Hameln geboren. Er wuchs in ärmlichen, vom Pietismus geprägten Verhältnissen auf. Eine Hutmacherlehre in Braunschweig brach er wegen unerträglicher Behandlung ab. Ab 1771 besuchte er das Gymnasium in Hannover. Nach mehreren vergeblichen Versuchen, Schauspieler zu werden, wurde Moritz 1778 Lehrer und später Gymnasialprofessor am Berlinischen Gymnasium zum Grauen Kloster. 1779 trat er den Freimaurern bei und pflegte Kontakte zu den führenden Berliner Aufklärern. Zudem war er mit Goethe, der ihn wie einen jüngeren Bruder ansah, Moses Mendelssohn und Asmus Jakob Carstens befreundet. 1789 erhielt Moritz eine Professur der Theorie der schönen Künste an der Königlichen Akademie der Künste in Berlin. Zu seinen Schülern zählen unter anderen Ludwig Tieck, Wilhelm Heinrich Wackenroder und Alexander von Humboldt. Er war ein großer Bewunderer von Jean Paul. 1791 wurde Moritz in die Preußische Akademie der Wissenschaften aufgenommen und zum preußischen Hofrat ernannt. Moritz starb am 26. Juni 1793 in Berlin an einem Lungenödem, der Folge einer Krankheit, an der er seit seiner Jugend litt.
Acht Menschen auf einer Insel im Mittelmeer. Ein idyllisches Urlaubsparadies mit traumhaften Buchten, viel Sonne, pittoresker Architektur, Bars und Cafés an jeder Ecke. Konflikte? Einfach vergessen, bitte! Doch etwas stimmt nicht. Die ganze Szenerie wirkt fahl, die Inselbewohner seltsam abwesend. Und wo sind eigentlich die anderen Passagiere, mit denen die acht im Flugzeug gesessen haben? Claudius hat mal wieder alles bezahlt, für sich und Elisabeth, aber auch für ihre Studienfreunde Annike und Benedikt. Claudius zahlt immer, weil er’s kann. Sara und Marc sind mit ihrem Sohn Vincent hier, der schwer krank ist, vielleicht machen sie zum letzten Mal gemeinsam Ferien. Gäbe es Vincent nicht, wären Sara und Marc längst kein Paar mehr. Schließlich ist da noch Heidi, die gerade wieder eines ihrer Start-ups verkauft hat und auf die nächste heiße Idee wartet – das lenkt so schön ab von der Sache, über die sie nicht gern nachdenkt.Die Wege der acht kreuzen sich immer wieder in der kleinen Stadt am Meer. Sie finden sich, zerstreiten sich, lieben sich oder lieber doch nicht. Ferien eben. Doch aus den zu Beginn kleinen Ungereimtheiten um sie herum werden immer größere Löcher, und ihr Bewegungsradius scheint stetig kleiner zu werden. Nach und nach wird ihnen klar, dass hier und jetzt die letzte Gelegenheit sein könnte, sich noch mal richtig lebendig zu fühlen – bevor alles um sie herum zerbricht.