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View Rights PortalAnläßlich des 70. Geburtstags von Cees Nooteboom erschienen im vergangenen Herbst die ersten drei Bände seiner Gesammelten Werke – in hochwertiger Ausstattung: gebunden in dunkelrotem Leinen, mit eleganten, rein typographisch gestalteten Umschlägen, auf bestem Papier gedruckt, mit Lesebändchen, im Schuber.Band 1 enthält die Lyrik, darunter ca. 100 bislang auf deutsch unpublizierte Gedichte, in Band 2 und 3 sind Nootebooms Romane und Erzählungen nachzulesen, darunter die erstmals übersetzte Erzählsammlung Der verliebte Gefangene.Die Gesammelten Werke Cees Nootebooms, die auf acht Bände angelegt sind, unterscheiden sich von vergleichbaren Editionen wesentlich dadurch, daß es hier unendlich vieles zu entdecken gibt: Neues und bislang Unübersetztes.Band 4 und 5 präsentieren nun den ersten Teil von Nootebooms Reisegeschichten: Beginnend in den Niederlanden, dem Zentrum des Nooteboomschen Kosmos, führen sie nach Spanien, seiner zweiten Heimat, und ziehen dann weiter in die übrigen Landstriche Europas. Zwei Bände, die ebenfalls Entdeckungen bergen: Viele dieser Geschichten erscheinen erstmals auf deutsch. In ihrer klugen, unprätentiösen und sinnlichen Mischung aus Tagebuch, impressionistischen Reisebildern, kritischer Reflexion und philosophischer Betrachtung spiegeln sie Eigenart und Meisterschaft des niederländischen Autors.
Der dritte Band der Gesammelten Werke versammelt all jene Romane und Erzählungen von Cees Nooteboom, die von Mitte der 1980er Jahre bis 1999 herausgekommen sind, beginnend mit In den niederländischen Bergen (1984, dt. 1987), einem wundersamen Märchen über das vollkommene Glück und die vollendete Schönheit. Zwei Jahre später findet Nooteboom den Buddha hinter dem Bretterzaun (dt. 1993). Mit der Folgenden Geschichte landete der Autor Anfang der 1990er Jahre endgültig in den Besten- und Bestsellerlisten. 1999 erschien Allerseelen – ein Höhepunkt in seinem Werk.
Der vorliegende Band bietet eine Auswahl seiner besten, zum Teil erstmals veröffentlichten Reisegeschichten aus Afrika. Ein Meister der Nebenrouten, ein Spezialist für die unsichtbaren Gärten jenseits der hohen Mauern, ein Kenner der Räume, die hinter fest verschlossenen Türen warten – Cees Nooteboom führt mit Leidenschaft und Brillanz, sachkundig, leichtfüßig und selbstironisch durch Landschaften und Städte eines Kontinents.
Der vorliegende Band bietet eine Auswahl seiner besten, zum Teil erstmals veröffentlichten Reisegeschichten aus Europa. Ein Meister der Nebenrouten, ein Spezialist für die unsichtbaren Gärten jenseits der hohen Mauern, ein Kenner der Räume, die hinter fest verschlossenen Türen warten – Cees Nooteboom führt mit Leidenschaft und Brillanz, sachkundig, leichtfüßig und selbstironisch durch Landschaften und Städte eines Kontinents.
Mit den beiden abschließenden Bänden der Werkausgabe vervollständigt sich nun das Bild dieses Autors, der zu den vielseitigsten unter den Großen unserer Tage gehört, systematisch wie chronologisch: Band 7 folgt dem jungen Nooteboom, Reporter und Kolumnist für mehrere Tageszeitungen, auf seinem Weg quer durch die Welt; Band 8 führt durch sein schier unendliches Archiv, das einen noch kaum gehobenen Schatz von Essays und Feuilletons birgt.
Cees Nooteboom ist viele Jahre seines Lebens unterwegs gewesen, hat sich als Reisender Prüfungen und Erfahrungen ausgesetzt, die seine Existenz als Schriftsteller auf besondere Weise beeinflußt, ja geprägt haben. Dabei hat es ihm die arabische Welt schon in jungen Jahren angetan, und so hat der Autor, der »das Sehen« zu seinem »Spezialgebiet gemacht« hat, nicht nur in Erzählungen und Reportagen, in Feuilletons und Glossen, sondern auch in Gedichten und poetischer Prosa auf Eindrücke reagiert, die ihm das arabische Gegenüber geboten hat. In Der Laut seines Namens schreibt Nooteboom über eine Begegnung in und mit Marrakesch, eine Reise durch den Atlas, eine ganz besondere Nacht in Tunesien sowie über das so eigene und eigenwillig schöne »Mondland Mali«, über Erlebnisse in Dörfern und Städten, die uns bis vor kurzem unbekannt waren, aber auch über Erfahrungen mit dem – arabischen – Fremden vor der eigenen Haustür, zum Beispiel in Amsterdam. Cees Nooteboom nimmt uns mit hinein in seine Abenteuer, und es ist an uns, den Lesern, den Weg mit ihm, dem Schriftsteller, zu teilen. Oder, wie Goethe es gesagt hat: »Der Weg ist begonnen, vollende die Reise.«
Im Herbst 2003 erschienen anläßlich des 70. Geburtstags von Cees Nooteboom im Suhrkamp Verlag die ersten drei Bände, zum 75. Geburtstag liegen die Gesammelten Werke in neun Bänden nun vollständig in hochwertiger Ausstattung vor: gebunden in dunkelrotem Leinen, mit eleganten, rein typographisch gestalteten Umschlägen, auf bestem Papier gedruckt, mit Lesebändchen und zahlreichen Abbildungen. Neben den Gedichten und den bekannten Romanen und Erzählungen wie Rituale, Allerseelen oder Die folgende Geschichte versammelt die Ausgabe erstmals sämtliche Reisegeschichten und -reportagen, darunter Der Umweg nach Santiago und Nootebooms Hotel, sowie die ganze Fülle seiner über die Jahre entstandenen Essays und Artikel zur Literatur, Kunst und Politik. Viele Texte wurden für die Gesammelten Werke erstmals ins Deutsche übersetzt, so daß die Entwicklung eines der Großen der Literatur unserer Tage durch fünf Jahrzehnte anschaulich und nachvollziehbar wird. Die Ausgabe zeichnet ein umfassendes Bild dieses so schöpferischen wie vielseitigen Autors, der nicht nur in allen Gegenden der Welt, sondern auch den meisten literarischen Genres zu Hause ist.
Als Außenstehender und anteilnehmender Augenzeuge zugleich erlebt Cees Nooteboom das Jahr 1989 in Berlin. Ende der Neunziger besucht der Autor erneut die nun nicht mehr geteilte Stadt. Und zehn Jahre später inspiziert er die Berliner Verhältnisse ein weiteres Mal. Der Mauerfall, die neunziger Jahre, das heutige Berlin: Der große niederländische Erzähler und Essayist Cees Nooteboom stellt seinen zum Klassiker gewordenen Berliner Notizen und der Rückkehr nach Berlin neue, bisher unveröffentlichte Texte zur Seite. Zwanzig Jahre bewegter Geschichte spiegeln sich in dieser Zusammenstellung von Essays, die von den Deutschen und ihrer Hauptstadt erzählen, klug, unprätentiös und sinnlich.
1955 erschien in den Niederlanden der erste Roman des damals 21jährigen Autors Cees Nooteboom: Die deutsche Übersetzung erschien drei Jahre später unter dem Titel "Das Paradies ist nebenan". Seit mehr als 50 Jahren also ist der Autor – wie inzwischen allgemein anerkannt – auf der Suche nach dem »narrativen Gottesbeweis«, und so viel gereist der Autor ist, so vielfältig sind die Schauplätze und Themen seiner Romane und Erzählungen. »Das Paradies ist nebenan« ist eine Reise in den Süden und den Norden Europas, »Die folgende Geschichte« (der erste Bestseller Cees Nootebooms in deutscher Sprache) führt den Leser nach Portugal und an die brasilianische Küste, auch die »niederländischen Berge« werden thematisiert, »Allerseelen« ist in Berlin ein Anlaß zu Reflexionen über Gott, Welt und den Tod, in Australien ist wirklich ein »verlorenes Paradies« zu erkunden, und in Menorca gibt es das Phänomen des »roten Regens«. Der vorliegende Band versammelt sämtliche fiktionale Prosa des Autors, der in einzigartiger Weise Erzählen und Reflexion verbindet, kombiniert und aufeinander bezieht: Hier ist der philosophierende Erzähler und erzählende Philosoph vollständig, auf einen Schlag, zu entdecken, zu lesen oder wiederzulesen.
Introduction : Realism and its others in the 21st century: Why Realism won't go away - Andrew Hemingway Part I: Theory 1. The figure as double agent: realism and abstraction in European post-war art - Briony Fer 2. Realism's Credibility Problem - Joshua Shannon 3. If only; only if ... - Adrian Rifkin Part II: Sculpture 4. Confronting the Veristic Sculptural Portrait - Malcolm Baker 5. Sculpture, Realism and the Neo-classical Ideal - Martina Droth 6. Elasticity and Victorian Sculptural Form - Caroline Arscott 7. Image of the People: Charles Ray's Recent Work - Anne M. Wagner Part III: Garden Design 8. Of Gardens and Persons: the English Engagement with China's Garden Design - Martin Powers 9. Traditional Views. Conservative Anti-Naturalism and Landscape Aesthetics in France around 1900 - Neil McWilliam Part IV: Painting and Photography 10. Willem Kalf on Reflexykonst and the Aesthetics of Transformation in Still Life - Celeste Brusati 11. Democratic light: phenomenology and the worldliness of painting - Brendan Prendeville 12. The Visibility of Labor - T.J. Clark 13. Body and Soul in the work of Thomas Eakins and F. Holland Day - Rebecca Zurier Part V: Photography and Conema 14. Photography as counter forensics - Steve Edwards 15. Woman, War and Social Documentary Photography in South Africa - Tamar Garb 16. Antonioni's Blow-Up (1966): photography and film - Lisa Tickner Part VI: Post-Media / Contemporary Practice 17. Peter Dreher's Everyday Realism - Alistair Rider 18. From grey and rainy Vermont - Thomas Crow 19. 'Every day, something happens to us': Realism at the crossroads - Gail Day Index
Mit den Suleika-Gedichten, die Goethe unter seinem Namen im West-östlichen Divan veröffentlichte, hat Marianne von Willemer (1784 bis 1860) Literaturgeschichte geschrieben. Aus ihrem Besitz stammt das hier in Faksimilequalität reproduzierte Stammbuch, das Unikate aus den Jahren 1810 bis 1855 enthält und das einen zauberhaften Einblick in die Bürgerkultur des 19. Jahrhunderts gewährt. Unter »Stammbuch« verstand man das, was man heute vielleicht als ein Gästebuch oder ein Poesiealbum bezeichnen würde. Das Exemplar der Marianne von Willemer ist überdies nicht gebunden, sondern hat die Gestalt einer Schatulle in Buchform, in die die 56 Erinnerungsstücke einzeln eingelegt sind. Es enthält Gedichte, Widmungsblätter und Bilder in verschiedenen Techniken – so auch entsprechend den heutigen Postkarten als Reiseandenken verkaufte Gouachen oder die aus einem Ahornblatt herausgeschabte Silhouette Napoleons zu Pferde. Jedes dieser Stücke wird farbig abgebildet, beschrieben und kommentiert; die Texte werden transkribiert. Die Geschichten, die sich an die einzelnen Stücke knüpfen, werden von Kurt Andreae, einem Nachfahren Johann Jakob von Willemers, mit viel Anteilnahme erzählt – so etwa jene zu einem Gedicht Herman Grimms, dem Marianne, das »Großmütterchen«, 1850 ihre Autorschaft der Divan-Gedichte unter der Maßgabe anvertraute, daß er ihr Geheimnis bis nach ihrem Tod bewahren würde. Mit dieser Faksimileedition des Stammbuchs der Marianne von Willemer wird ein kulturhistorisches Dokument ersten Ranges zugänglich gemacht. Vor dem Betrachter und Leser entsteht ein Panorama des gesellschaftlichen Lebens und des Tourismus in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, aber auch das Porträt einer auch über ihre Begegnung mit Goethe hinaus faszinierenden Frau, der Suleika aus Goethes West-östlichem Divan, die bis ins hohe Alter am gesellschaftlichen Leben als Gastgeberin und Künstlerin teilnahm.